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Rome - Total War - Barbarian Invasion: Review

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"Rome: Total War" habe ich erst spät für mich entdeckt. Gut vier Monate nach Veröffentlichung installierte ich das Strategiespiel auf dem heimischen Rechner und warf mich mit voller Freude in die Schlachten. Ich wurde nicht enttäuscht, denn bis kurz vor dem Erscheinen des Addons hielt mich das Hauptspiel bei der Stange. Und nun habe ich auch noch mehr Möglichkeiten spendiert bekommen.


"Rome: Total War" sahnte vor gut einem Jahr Traumwertungen ab. Das faszinierende Spielprinzip, die ausgefeilte Balance der Einheiten und die fordernden Missionen machten das Strategiespiel für Freunde des Genres zu einem wahren Leckerbissen. Der Kampf um den Aufstieg des römischen Reichs stand dabei im Mittelpunkt des Geschehens und konnte mit interessanten Schlachten und Aufgabenstellungen langfristig begeistern. Nun steht mit "Rome: Total War: Barbarian Invasion" ein Addon in den Händlerregalen bereit. Wir haben uns für euch durch die Missionen gekämpft. Ob wir kampfesmüde oder euphorisch aus den Schlachten zurückkehrten, lest ihr in unserem Testbericht.

Das römische Reich zerfiel etwa fünf bis sechs Jahrhunderte nach Christus. Der Anfang des römischen Untergangs ist gleichzeitig der Spielstart des Addons, denn mit insgesamt zehn neuen spielbaren Kulturen werden euch vornehmlich Barbarenstämme offenbart, mit denen ihr die römischen Legionäre in die Flucht schlagen sollt. Hunnen, Franken, Kelten oder Goten spielen sich dabei beispielsweise trotz ihrer grundsätzlich gleichen Voraussetzung sehr unterschiedlich und sorgen so für einen enormen Wiederspielbarkeitswert. Je nach gewähltem Barbarenstamm startet ihr das Spiel mit einer heimatlosen Armee oder beginnt in einem kleinen Gebiet mit wenigen Siedlungen. Seid ihr als heimatlose Barbaren unterwegs, solltet ihr zügig eine Siedlung einnehmen, um von dort aus künftig die Weltherrschaft an euch zu reissen.

Mit den neuen Kulturen erhalten natürlich auch viele neue Einheiten den Weg ins Spiel. Gefürchtete, schnelle Reitergruppen der Hunnen, deren Bogenschützen zielsicher ihre Feinde aus dem Sattel heraus beharken, sind ebenso vertreten wie Trupps, deren Soldaten jetzt auch durch Flüsse schwimmen können. Damit verlieren Brücken an strategischer Bedeutung, da die Angriffe von der Seite nun empfindlich stören können. Religion ist als wichtiger Faktor mit ins Spiel eingeflossen. Druiden und Priester haben daher starken Einfluss auf die Kampfmoral eurer Truppen. Mit den drei Glaubensrichtungen Heidentum, Zoroastrismus und dem immer stärker werdenden Christentum ist die Stabilität in eurem Reich gefährdet. Die Religion innerhalb einer Provinz wird dabei von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt. So haben insbesondere benachbarte Provinzen auch Einfluss auf die Entwicklung der Religion in euren Ländereien. Dem könnt ihr jedoch mit der Errichtung von religiösen Gebäuden und der Ernennung von Statthaltern entgegenwirken. Auch die zeitweilige Präsenz von wichtigen Generälen und Diplomaten wirkt sich positiv für euch aus.

Rome - Total War - Barbarian Invasion
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Markus Grunow

Rome---Total-War---Barbarian-Invasion


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Markus Grunow am 11 Okt 2005 @ 13:31
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