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Rooms - Die Villa: Review

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"Rooms: Die Villa" konnte auf dem Independent Game Festival einen der begehrten Preise abräumen. Grund genug für Halycon Media, es nunmehr als Kaufversion unter die Leute zu bringen. Ein Titel, der eure grauen Zellen mit einer Kombination aus Adventure und Knobelspiel zum Kochen bringen will. Kochen und knobeln? Birgit, bitte zum Test!

Typisch Mann, Kochen gleich mit einer Frau in Verbindung zu bringen. Na immerhin scheint das Knobeln auch eine weibliche Attitüde zu sein. Da wollen wir das mal verzeihen. Gleich zu Beginn des Spiels wirkt die Hintergrundgeschichte etwas abstrus. Ihr habt Geburtstag und erhaltet von einem unbekannten Gönner ein Geschenk. In der Geschenkbox, die vor eurer Tür liegt, befindet sich ein Puzzlespiel. Bevor ihr über den Sinn und Unsinn des Präsents nachdenken könnt, zieht euch das Puzzle in ein alternatives Jahr 1930. Ein sprechendes Buch begrüsst euch schnippisch und schon seid ihr mittendrin in einem merkwürdigen Abenteuer. Denn um zurück nach Hause zu gelangen, müsst ihr es schaffen, sämtliche Raumrätsel einer pompösen und düsteren Villa zu lösen.

Raumrätsel? Ja, in "Rooms: Die Villa" geht es darum, wie bei einem Schiebepuzzle Räume miteinander zu verbinden, um zum Ausgang zu gelangen. Ziel ist es, die Spielfigur durch kluges Verschieben der Räume und durch sinnvollen Gebrauch von Gegenständen innerhalb des Zeitlimits, sofern man dieses aktiviert hat, zum Ausgang zu befördern. Häufig ist dabei nur ein einziger Lösungsweg möglich, den ihr durch simples Ausprobieren, aber auch geschickte Planung herausfindet.

Nach und nach werden die Ausgangssituationen dabei zunehmend grösser, komplexer und schwieriger. Utensilien in den Puzzlestücken bekommt mehr und mehr Bedeutung zu. Telefonteleporter, die an die Matrix-Filme erinnern; einfache Schlüssel, Leitern, Hydranten oder Sprengstoff - für die jeweiligen Situationen müssen die Objekte perfekt genutzt werden, damit der jeweilige Ausgang erreicht werden kann.

Satte 80 Levels warten auf ihre Entschlüsselung und werden euch einige Stunden beschäftigen. Anfänglich ist es noch kinderleicht, sich den Weg zum nächsten Level zu bahnen und es entsteht der Eindruck, es mit einem typischen Mittagspausenspielchen zu tun zu haben. Doch mit zunehmenden Puzzleteilen und Objekten wird es erheblich happiger, kommt einem die Lösung des aktuellen Abschnitts zunehmend schwerer vor. Und das ist sie auch. Nun wird klar, dass es sich mitnichten um einen Mittagssnack handelt, sondern ihr euch durchaus an einem Level auch mal eine längere Zeit versuchen werdet.

Wenn euch die Knobelei zu leicht erscheint, erhöht ihr die Schwierigkeit durch optionale Zeitlimits. Das verstärkt den Nervenkitzel beträchtlich, artet jedoch in den späteren Abschnitten auch mal in Hektik aus. Gemütlichere Naturen können darauf aber verzichten und sich ganz ohne zeitliche Beschränkung in aller Seelenruhe durch die Levels knobeln. Komplett mit der Maus navigiert ihr euren Charakter durch die Bilder und verschiebt die verschiedenen Teile. Das geht denkbar einfach von der Hand, zumal Pfeile euch direkt anzeigen, wohin die Puzzleteile beispielsweise aktuell verschoben werden können. Habt ihr einen Abschnitt bewältigt, wählt ihr den nächsten auf einer grossen Übersichtskarte an.

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Birgit Grunow

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Birgit Grunow am 04 Jun 2009 @ 08:53
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