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Roter Sturm - Mockba to Berlin: Review

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Während andere Entwicklerteams jahrelang an einer Fortsetzung arbeiten, bringen die Entwickler von Afrika Korps vs. Desert Rats munter jedes halbe Jahr eine Fortsetzung der Reihe heraus. Gekämpft wurde bereits in der Wüste Afrikas, an der Küste der Normandie, in den Ardennen und nun an der Ostfront. Wir haben uns den neusten Teil, "Roter Sturm: Mockba to Berlin", angeschaut und verraten euch, wieso ihr besser einen weiten Bogen um den Titel machen solltet.



Wir schreiben das Jahr 2004. Still und heimlich bringt Entwickler Digital Jesters Afrika Korps vs. Desert Rats im Frühjahr auf den Markt. Spannende Echtzeit-Strategie-Schlachten im Zweiten Weltkrieg mit einer imposanten Grafikengine. Schon wenige Monate danach, im Herbst 2004, erblickte der zweite Teil der Serie das Licht der Welt: DDay. Wie der Name des Spiels schon verrät, spielte DDay in der Normandie, die Neuerungen zum Vorgänger hielten sich in Grenzen, dennoch war DDay ein Erfolg. Im Frühling 2005 veröffentlichten die Entwickler "1944: Winterschlacht in den Ardennen", einen Titel, der nicht gerade überzeugen konnte. Langweilige Missionen, eine stumpfsinnige KI und zahlreiche Bugs - 1944 wurde mit vernichtenden Wertungen geschlagen. Jetzt versuchen die Entwickler mit Mockba to Berlin einen erneuten Anlauf und versprechen uns Besserung.

In "Roter Sturm: Mockba to Berlin" erwarten euch insgesamt zwanzig Missionen, unterteilt in drei Kampagnen. Dabei kämpft man entweder auf deutscher oder aber auf russischer Seite - je nach Belieben der Entwickler. So stürmt man in einer Mission mit deutschen Einheiten Stalingrad, eine Mission weiter kämpft man plötzlich mit russischen Einheiten irgendwo im Kaukasus. Leider ist es uns völlig unverständlich, wieso man unerwartet die Seiten gewechselt werden - diese Antwort bleiben uns die Entwickler noch schuldig. Auch die einzelnen Missionsziele verleiten nicht gerade zu Jubelsprüngen, oftmals muss der Spieler nur irgendwelche Flaggen, die wild in einer Map verteilt sind, erobern und schon ist die Mission gewonnen. Genauso langweilig sind auch die Verteidigungsmaps, hier gilt es lediglich, eine Stellung für ein paar Minuten zu halten. Da man in fast jeder Mission automatisch nach einer gewissen Zeit Verstärkung erhält, stellt dies kaum ein Problem dar.

Ähnlich wie "1944: Winterschlacht in den Ardennen" bietet Mockba to Berlin keinerlei Innovationen, konnte man früher erfahrene Einheiten noch in die nächste Mission übernehmen, fällt dieses Feature komplett weg. Nun muss man, abgesehen von den Verstärkungen, mit den Einheiten auskommen, die man zu Beginn einer Mission zur Verfügung gestellt bekommen hat. Auch die Panzerverwaltung wurde leider wesentlich vereinfacht. Verbrauchte ein Panzer in den alten Teilen noch Munition, fahren meine Einheiten nun mit einem unendlichen Vorrat an Kugeln und Geschossen durch die Gegend. Lediglich das Reparieren von Einheiten ist noch durch ein Reparaturfahrzeug möglich. Zugute halten muss man den Entwicklern aber, dass man in Mockba to Berlin wenigstens den einzelnen Einheiten unterschiedliche Trefferzonen spendiert hat. Somit fällt es wesentlich leichter, Panzer gezielt auszuschalten, indem man zum Beispiel die Kette oder den Panzerturm beschädigt. Die Fahrzeugbesatzung wird daraufhin fluchtartig ihr Gefährt verlassen, so dass man dieses selbst übernehmen kann.
Hinzugekommen sind dafür einige neue Einheiten wie zum Beispiel der Jagdtiger oder die Stalinorgel, insgesamt hält sich aber die Anzahl neuer Einheiten in Grenzen.

Roter Sturm - Mockba to Berlin
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Alexander Boedeker

Roter-Sturm---Mockba-to-Berlin


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Alexander Boedeker am 09 Okt 2005 @ 17:30
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