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Runaway - A Twist of Fate: Review

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Im Test zum zweiten Teil haben wir noch über ein unbefriedigendes Ende gemeckert: den berühmten Cliffhanger, bei dem man sich unweigerlich ärgert, weil man sich natürlich fragt, wie es weitergeht und dann lange Zeit warten muss, bis man den nächsten Teil endlich spielen darf. Satte drei Jahre hat es gedauert, bis der dritte Teil der Runaway-Reihe in den Läden stand. Wird hier endlich etwas würdig zum Abschluss gebracht?

Aus der Einleitung spricht auch ein wenig der Frust eines weiblichen Fans, das gibt die Autorin gerne zu. Regelrecht skeptisch ging es daher in den Test, die ersten Spielminuten waren noch geprägt von der Enttäuschung, die sich seinerzeit tief eingegraben hatte. Erst nach geraumer Zeit setzte die Freude wieder ein, mit der auch die beiden anderen Teile absolviert wurden. Denn immerhin setzt der dritte Teil genau da an, wo Teil 2 aufgehört hatte: auf dem Friedhof. Heldin Gina bekommt einen Anruf, aus dessen Inhalt eine Frage deutlich hervorsticht: lebt Brian vielleicht noch?

Erst im zweiten Kapitel wird klar, dass Ginas geliebter Brian nicht von den Würmern gefressen wird, sondern als vermeintlicher Mörder in eine Irrenanstalt eingewiesen wurde. Ihr übernehmt die Kontrolle über Brian und versucht euch nun zu befreien. Die Begegnungen mit allerhand skurrilen Charakteren gehören dabei zu den Höhepunkten des Spiels. Das gilt aber in gleichem Masse für die Dialoge, die Gina mit Personen führt. Jede der Personen, die Gina oder Brian im Verlaufe des Abenteuers begegnen, hat einen eigenen Charme zu bieten und bereichert die Runaway-Welt mit Hilfe witziger Dialoge und entsprechendem Verhalten ungemein.

Erfreulich für Fans der Serie: die Angst, dass im dritten Teil die offenen Fragen nicht geklärt werden, können wir euch nehmen. Die Geschichte ist fest verwurzelt mit der aus dem Vorgänger. Je weiter ihr im Abenteuer vorankommt, desto klarer wird das Bild. Ihr trefft auf alte Bekannte, die unter anderem auch dafür sorgen, dass die Handlungsstränge allmählich miteinander verknüpft werden. Endlich werden alle Fragezeichen durch Ausrufezeichen ersetzt und lässt euch der Titel nicht mehr mit einem verwunderten oder verärgerten Gesichtsausdruck zurück.

Optisch kann das Spiel mit seinen glaubwürdigen Figuren und Hintergründen im Comic-Look komplett überzeugen. Die Pendulo Studios dürfen sich zu Recht dafür feiern lassen, eines der grafisch schönsten Adventure-Spiele entwickelt zu haben. Im Gegensatz zum Vorgänger sind die Farben zwar gedeckter, die Örtlichkeiten wirken mitunter düsterer. Dennoch kreierten die Entwickler mit kontrastreichen Bildern wunderbare Schauplätze, in denen die schön animierten Charaktere mit viel Bewegungsrepertoire zu überzeugen wissen. Egal, wo ihr euch gerade befindet, stets haben Brian und Gina ein paar neue Animationen auf Lager und überraschen euch damit.

Runaway - A Twist of Fate
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Birgit Grunow


Runaway---A-Twist-of-Fate


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Birgit Grunow am 15 Jan 2010 @ 07:46
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