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Runaway: Review

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Lange Zeit war es ruhig um Rätselspiele. Viele glaubten das klassische Adventure-Genre schon als ausgestorben. In den letzten Jahren kamen so gut wie keine guten Titel mehr auf den Markt. Die bis anhin relativ unbekannte Spieleschmiede "Pendulo Studios" aus Spanien will diesem Manko mit Runaway jetzt Abhilfe schaffen.



Wie so oft, kommt es in Runaway unverhofft: Unser Spielcharakter Brian Basco wird in eine ziemlich gefährliche - dank Gina Timmins, aber auch in jeder Hinsicht aufregende Geschichte - hinein gezogen. Eigentlich war Brian auf dem Weg in ein neues Leben. Gerade als er seine Heimatstadt New York für längere Zeit verlassen will und eine Stelle als Physik Doktorand an einer renommierten Universität antreten will, fällt ihm die junge und attraktive Gina Timmins im wahrsten Sinne des Wortes auf die Motorhaube. Völlig perplex fährt er die aufgeregte Dame, die gerade von der berüchtigtsten Mafiabande der Stadt gejagt wird, ins nächste Spital. Spätestens hier wird jedem klar, dass Brian vor seiner neuen Arbeit noch ein ganz grosses Abenteuer bevor steht. Nach einem missglückten Mordanschlag auf Gina während der Nacht im Spital wird das auch ihm klar. Die junge Lady befindet sich auf der Flucht von üblen Gangstern, die ihren Vater im Visier hatten und ihn schliesslich vor dessen Tochter Augen umbrachten. Kurz vor seinem Tod, konnte der Vater Gina noch ein geheimnisvolles Relikt aushändigen, nach dem die Bösewichte scheinbar auf der Jagd sind. Schliesslich beginnt für Brian und Gina ein Road Trip quer durch Amerika. New York, Chicago und die Wüste in Arizona sind nur ein paar Lokalitäten, die für das junge "Paar" auf dem Programm stehen.

Knackige Rätsel

Insgesamt sechs Kapitel sind zu bestehen. Selbstverständlich ist der Weg zur "Freiheit" von zahlreichen Rätseln gesäumt, deren Schwierigkeitsgrad teilweise ziemlich hoch ist. In einigen Fällen benötigt es ziemlich viel Fantasie, um den Ideen der Herstellern auf die Schliche zu kommen. Gerade Rätselprofis wird das aber ganz sicher gefallen. Die Steuerung erfolgt problemlos. Alles kann auf einfache Weise mit der Maus getan werden. Einziges Manko ist, dass sich der Charakter teilweise etwas gar langsam durch die Gebiete schleicht. Gerade wenn man eine Lokalität zum wiederholten Male aufsucht, kann das schnell einmal zu nerven beginnen.

2D

Wie wir es auch aus den meisten Vertretern des Genres kennen, ist die Grafik auch bei Runaway comicartig und in 2D gehalten. Einzig die Modelle wurden in 3D umgesetzt, wobei sich das im Spiel kaum erkennen lässt. Trotzdem sieht die Grafik keinesfalls altbacken aus. Die Locations und Figuren sind sehr detailliert designt. Einziger gravierender Kritikpunkt sind die Zwischensequezen, die doch etwas gar grobkörnig daher. Eine höhere Auflösung hätte da ganz sicher gut getan.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 13:32
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