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Runescape: Review

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Klangvolle Namen wie World of Warcraft, Lineage 2 - The Chaotic Chronicle und Dark Age of Camelot stehen für Multiplayerspass im MMORPG (Multi-Massive Online Roleplaying Game)-Genre. Aber neben diesen Genre-Grössen gibt es auch kleine, ambitionierte Entwicklerteams, die mit einem geringen Budget viel bewegen möchten. So auch das Team von Jagex Software, das mit Runescape ein browserbasiertes Multiplayer-Rollenspiel entwickelt hat. Das Spiel soll möglichst vielen Zockern den Blick in ein MMORPG ermöglichen, ohne dass diese dafür bezahlen müssen. Ein interessantes Konzept, mit dessen Realisierung sich GBase für euch beschäftigt hat.



Die Entwickler eines MMORPGs setzen auf ein Prinzip, das sich am treffendsten mit der Bezeichnung: "Wenn du spielen willst - bezahle" beschreiben lässt. Das Spielen ist nur online auf bereitgestellten Servern und gegen eine Gebühr möglich. Bei Runescape ist das anders. Wer teilnehmen möchte, stattet der Homepage einen Besuch ab, erstellt einen Account und kann sofort loslegen. Runescape ist nicht im Ladengeschäft zu kaufen. Dieses MMORPG ist ein Browserspiel. Ein potentieller Interessent muss deshalb neben einem PC einen Internetanschluss und einen Browser mit Java-Plugin besitzen. Die Website zum Spiel bietet ausführliche Informationen und einen Guide für die Installation eines solchen Plugins. Das ist kinderleicht.

Mitgliedschaft ja oder nein?

Die Einrichtung eines Accounts auf der Website und dessen Nutzung ist kostenfrei. Ein Spieler kann sich hier als Mitglied eintragen und dann einen Blick in spezielle Welten, die nur Mitglieder betreten dürfen, werfen. Das kostet ihn 5 US-Dollar im Monat. Für einfache Spieler beinhaltet Runescape 18 Quests, Mitglieder dürfen sich neben anderen Neuerungen über einige neue Fähigkeiten und Items sowie 57 Quests freuen. Um das volle Angebot nutzen zu können, wird der Spieler also doch zur Kasse gebeten. 5 US-Dollar im Monat klingen nicht nach viel, aber wenn der Zocker darauf achtet, was er dafür erhält, wird er nachdenklich.

Navigation

Ein Klick mit der linken Maustaste und die Spielfigur bewegt sich auf die gewünschte Position. Die rechte Maustaste öffnet ein Kontextmenü mit verschiedenen Aktionsmöglichkeiten. Gegenstände können untersucht, Türen geöffnet oder mit anderen Spielern Handel betrieben werden. Das Spiel bietet euch auch eine Übersichtkarte mit Kompass. Auf dieser lässt sich auf Grund ihrer Unübersichtlichkeit nur erahnen, wo es als nächstes hingeht. Gelbe und rote Pfeile weisen in den meisten Fällen den Weg. Dennoch ist diese Karte sehr pixelig und deshalb unübersichtlich. Immerhin kann mit den Pfeiltasten die Ansicht verändert werden. Ohne diese Option wäre ich wohl an den Baumkronen, die mir immer wieder die Sicht auf eine Tür, die ich öffnen wollte, genommen haben, verzweifelt.

Ein starkes Tutorial

Was darf in einem MMORPG nicht fehlen? Genau: ein Tutorial! Ein solches gibt es hier natürlich auch. Schritt für Schritt werdet ihr in die Welt eines PvP (Player versus Player)-Rollenspieles eingeführt und erlernt Grundfertigkeiten, die ihr für das Leben benötigt. Das sind Dinge wie beispielsweise das Fällen eines Baumes, Fischen, Kochen, ein Feuer anzünden und vieles mehr. Beim Anzünden des Feuers fand ich es sehr amüsant, dass ich es an einer Stelle entzündete, die direkt auf einem Punkt lag, von dem aus andere Charaktere fischen konnten. Mehrere Spieler stellten sich genau in das lodernde Feuer. Gestört hat sie das nicht. Selbst als sie sich, um das Netz mit den Fischen wieder einzuholen, bückten. Befremdlich finde ich auch, dass Bäume innerhalb von Sekunden wieder nachwachsen, als hätte ich gerade mit meiner Axt ins Leere geschlagen.

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Jens Scholten

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Jens Scholten am 05 Mai 2005 @ 13:48
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