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Rush for Berlin - Rush for the Bomb: Review

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In Zeiten, in denen Company of Heroes der letzte grosse Zweite Weltkriegs-Kracher ist und sich eingeschworene Serien wie Call of Duty künftig auf andere Konflikte konzentrieren, grenzt es schon an Übermut, ein Strategiespiel im Szenario des Zweiten Weltkriegs zu veröffentlichen. Stormregion hat das im letzten Jahr mit Rush for Berlin getan und dank eines alternativen Geschichtsverlaufs einen Achtungserfolg erzielt. Das war auch nicht allzu schwer, vor einem Jahr war das Szenario auch noch nicht ganz so ausgelutscht wie heute. Umso mutiger ist es, nach Company of Heroes und War Front: Turning Point nun noch ein Add-On mit dem Titel Rush for the Bomb auf den Markt zu werfen. Echtzeitstrategie im Zweiten Weltkrieg, eine nicht enden wollende Geschichte...

Rasch, fahr die Bomb'!

Was Rush for Berlin seinerzeit richtig gemacht hat? Eine interessante Story, ein grundsolides Gameplay und einen Hauch Innovation dank unterschiedlicher Heldenfähigkeiten und dem Faktor Zeit. Und was macht nun Rush for the Bomb verkehrt? Eine interessante Story, ein grundsolides Gameplay und einen Hauch Innovation dank unterschiedlicher Heldenfähigkeiten und dem Faktor Zeit. Das Add-on besinnt sich auf alte Tugenden, anstatt neue Impulse zu entfachen. Um es kurz und schmerzlos zu formulieren: wer das Hauptprogramm mochte, wird sich auch das Add-On ansehen. Wer das Hauptprogramm nicht mochte, mag auch das Add-on nicht.

Wieder einmal hat man sich grundlegende Ideen aus der tatsächlichen Geschichte entliehen und sie mit etwas Fantasie zu einer theoretisch brauchbaren Story aufgebauscht. Den deutschen Soldaten gelang es während des Krieges, Pläne für ein amerikanisches Atomwaffenprogramm zu stehlen. Während die Deutschen die wertvollen Dokumente nun rasch for ... äh, nach Berlin bringen wollen, ist es die Aufgabe der Alliierten, das zu verhindern. Das passiert in jeweils sechs Missionen, womit Rush for the Bomb auf für ein Add-on brauchbare zwölf umfangreiche Missionen kommt. Ja, passt. Wobei, liebe Entwickler... dieses Add-on liess nun fast ein Jahr auf sich warten. Wäre da nicht mehr drin gewesen als nur zwölf neue Missionen? Eine neue Partei vielleicht? Superwaffen? Viele neue Einheiten? Wie... ach so, historischer Realismus. Ne, is klar, immerhin beziehen wir uns auf den Zweiten Weltkrieg. Und den gab es ja wirklich. Sagt man. Nein, liebes Stormregion-Team, das lassen wir nicht gelten. Schon Rush for Berlin hatte mit historischer Korrektheit etwa soviel zu tun wie ein stabiler Herzschlag mit Boris Jelzin.

Indischer Befehlshaber: Colonel Rashfurdabomb


Herrjeh, wo kommen nur immer diese Gags her... ähem, ja... Rush for the Bomb war das Thema? Nun, tatsächlich darf sich der Spieler nicht über viele neue Einheiten freuen, aber dann doch über ein paar. Da gibt es den Sherman Calliope, diverses Fluggerät und sogar einen motorisierten Schlitten. Heissa, was für eine Freude. Positiv anzumerken ist auch zweifelsohne, dass das gute Dutzend an Missionen teils recht umfangreich ausfällt, wodurch eine Mission schon mal über zwei oder gar drei Stunden beschäftigen kann. Darunter leidet aber wiederum die Dynamik im Spiel.

Rush for Berlin - Rush for the Bomb
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 02 Mai 2007 @ 06:23
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