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STALKER - Clear Sky: Review

  Personal Computer 

Mit STALKER: Clear Sky ist wieder mal ein Spiel erschienen, das getrost als Bananenware bezeichnet werden kann. Erst mit einem zweiten Patch ist es stabil spielbar, und die Liste der Fehler ist weiterhin recht lang. Warum sich der Kauf des STALKER-Prequels und der erneute Gang in die verstrahlte Zone rund um den Tschernobylreaktor trotzdem lohnen könnte, verraten wir euch im folgenden Testbericht.

Goldstatus? Von wegen!

Zunächst einmal muss gesagt werden, dass Clear Sky erst ab dem zweiten Patch ohne regelmässige Abstürze lauffähig ist. Und damit noch nicht Frechheit genug, werden ältere Spielstände mit jedem neuen Patch unbrauchbar. Schlimmstenfalls sind also mehrere Spielstunden für die Katz, oder man verzichtet auf eine ordentliche Stabilität, die eigentlich schon in der Verkaufsversion hätte vorhanden sein müssen. Doch trotz aktueller Version ist das Spiel immer noch eine unreife Bananenware. Im Lauf des Artikels werden wir genauer darauf eingehen.

Die Zone ist sauer

Weil Clear Sky eigenständig lauffähig ist und geschichtlich keine Vorkenntnisse erfordert, erklären wir euch zunächst, worum es eigentlich geht. Jeder von euch dürfte schon von dem Super-GAU gehört haben, der sich 1986 im ukrainischen Tschernobyl ereignete. Das Gebiet rund um den Unfallreaktor gilt noch heute als kontaminiert. So weit zur Realität. Im Spiel ist es nun aber so, dass im Jahr 2006 ein weiterer Super-GAU stattfand, diesmal mit noch verheerenden Folgen für das Umland. Anomalien bildeten sich vielerorts, setzten Gebiete unter Strom oder erzeugten einen unnatürlichen Windsog. Einige Bereiche wurden, oh Wunder, ausserdem von extrem gefährlicher Strahlung heimgesucht.

So lebensfeindlich die sogenannte Zone auch sein mochte, so interessant wurde sie auch für Wissenschaftler und Schatzjäger. Also siedelten sich nach und nach diverse Fraktionen in der Zone an, um Forschungen zu betreiben oder nahe den Anomalien nach wertvollen Artefakten zu suchen. Allen voran die Wächter, die sich auf einer wissenschaftlichen Expedition befinden und so nahe wie möglich an den radioaktiv verseuchten Kernreaktor heranwollen. Einer Legende nach gibt es dort nämlich den sogenannten Wunschgönner, der jedem Menschen einen Wunsch erfüllt, der sich dieser Anomalie lebend nähern kann. Des Weiteren locken in diesem Bereich angeblich zuhauf vorkommende Artefakte.

Andere Parteien wie die Freiheitskämpfer sind für eine friedliche Koexistenz mit der Zone, ohne sie auszubeuten. Mit der Zone? Richtig, sie scheint ein Eigenleben entwickelt zu haben und um jeden Preis verhindern zu wollen, dass jemand ins Zentrum gelangt. Eine Gruppe von Stalkern, Artefaktjäger also, entschliesst sich unbeachtet dessen im Jahr 2011, es zu versuchen. Die Folge sind tödliche Emissionen, Energiestürme, die von der Zone ausgestrahlt werden und das Umland gehörig auf den Kopf stellen. Einst kontaminierte Gebiete sind plötzlich betretbar, doch sind auch viele Lebensräume zerstört oder mit Anomalien bedeckt worden.

Hektische Planlosigkeit

Damit die ganze Sache nicht weiter eskaliert, schlüpft ihr in die Haut von Söldner Narbe, der aus irgendeinem Grund zwei dieser eigentlich todsicheren Emissionen überlebt hat. Ihr bekommt den Auftrag, die habgierige Stalker-Gruppe ausfindig zu machen und sie vom weiteren Voranschreiten ins Zentrum abzuhalten. Ihr beginnt im Lager der Clear Sky-Fraktion, die sich in einem Sumpfgebiet breitgemacht hat. Zunächst gilt es, den ganzen Bereich unter die Kontrolle von Clear Sky zu bringen, indem wichtige Gebäude von Abtrünnigen gesäubert werden. Mit einer doppelläufigen Schrotflinte macht ihr euch auf den Weg und werdet wahrscheinlich erst mal von der wirren Missionsstruktur überrollt.

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Daniel Boll

STALKER---Clear-Sky


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Daniel Boll am 25 Sep 2008 @ 16:25
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