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SWAT 4: Review

  Personal Computer 

Sechs Jahre ist es mittlerweile her, als Sierra mit SWAT 3: Close Quarter Battles die Spielergemeinde begeistern konnte. 2002 wurde mit SWAT: Urban Justice ein Sequel angekündigt, das aber nach unzähligen Verzögerungen und Problemen im März 2004 eingestellt wurde. Zur Freude aller Fans hat Vivendi die SWAT-Reihe nicht aufgegeben und einen Monat später verraten, dass man die talentierte Spieleschmiede Irrational Games mit der Entwicklung eines vierten Teils beauftragt hat. Ob SWAT 4 seinem hoch dekorierten Vorgänger gerecht wird, haben wir für euch getestet!



Der Singleplayer

Wie aus dem Vorgänger gewohnt gibt es auch in SWAT 4 keine zusammenhängende Handlung. Die 13 enthaltenen Levels spielen sich also unabhängig voneinander. Macht nichts, denn jede Mission hat dank ausführlicher Vorbesprechung jeweils eine eigene Mini-Story. Im Briefing-Screen sichtet ihr dementsprechend den aktuellen Lagebericht und Gebäudepläne, dürft euch zwischen maximal zwei Eindringpunkten entscheiden, eventuelle Notruf-Aufzeichnungen abhören und Fotos samt Beschreibung zu bekannten Geiseln und Verbrechern einsehen.

Die Ausrüstung

Danach rüstet ihr euer aus insgesamt fünf Mann bestehendes Einsatzteam, das wiederum aus Team Rot und Team Blau besteht, aus. Anders als im dritten Teil dürft ihr diesmal nicht aus einer Fülle an Beamten wählen, sondern bekommt automatisch eine Truppe gestellt. Ihr könnt jedoch weiterhin die Ausrüstung jedes einzelnen Teammitglieds festlegen. Waffentechnisch gibt es kaum Neuerungen. Ihr habt die Wahl zwischen diversen Maschinen- und Schrot-Gewehren, Handfeuerwaffen, Munitionstypen und taktisch überlebenswichtigen Hilfsmitteln wie Tränengas-, Blend- und - ganz neu - Gummigeschoss-Granaten.

Der bekannte Opti-Stab, mit dem ihr risikolos durch Türschlitze oder um Ecken schauen könnt, ist in modernisierter Form vorhanden. In SWAT 3 öffnete sich beim Einsatz des Stabes noch ein Sichtfenster - jetzt wird das Geschehen auf einem Mini-Monitor wiedergegeben, der direkt auf dem Gerät montiert ist. Unverständlicherweise dürft ihr euch während der Nutzung nicht mehr fortbewegen, wodurch sich die präventive Raumobservation wegen des realistischen, aber lahmen Waffen- und Ausrüstungswechsels unnötig verkompliziert.

Eines der nützlichsten neuen Hilfsmittel ist der Türkeil, mit dem ihr das Öffnen von Türen aller Arten beidseitig verhindern könnt. Dies kann vor allem in unübersichtlichen und grossen Arealen von lebenswichtiger Bedeutung sein. Vor allem die Verbrecher bewegen sich nämlich nicht immer stur innerhalb eines Raumes, sondern patrouillieren auch mal routinemässig oder auf Verdacht innerhalb des Levels, was für tödliche Hinterhalte und andere böse Überraschungen sorgen kann.

SWAT 4
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Daniel Boll

SWAT-4


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Daniel Boll am 22 Apr 2005 @ 10:17
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