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Scrapland: Review

  Personal Computer 


American McGee - ein Name, der für grandioses Spieldesign steht. Nicht zuletzt seit der Grusel-Mutation von Alice im Wunderland hat sich der Designer einen Namen gemacht. Auch wenn der Titel Schlimmes vermuten lässt, sein neustes Machwerk ist alles andere als Schrott.



Designer, Programmierer, Künstler, Sound-Tüftler ... die Liste von American McGee´s Fähigkeiten und Einsatzgebieten ist lang. Spiele aus der Doom- und Quake-Reihe lebten von Leveldesigns aus der Feder des Spieleentwicklers. Aber auch eigenständige Spiele, wie American McGee´s Alice, zeugten von der Begabung des Mannes. Wenn dann ein neues Spiel unter seiner Schirmherrschaft auf den Markt kommt, sind die Erwartungen natürlich gross. Keine Bange: Scrapland ist erwartungsgemäss ein tolles Spiel geworden, schiesst aber leider auch nicht über alte Grenzen hinaus.

Harte Schale, harter Kern

Scrapland entführt euch in die futuristische Welt von Robotern. Menschen haben keinen Zugang zum Scrapland ("Schrottland"), denn Menschen stinken, sind böse und stellen für die klappernden Robos den puren Ekel dar. Also haben sich die Blechkameraden ihr eigenes Reich geschaffen. Und nun aufgepasst: Scrapland war einst unsere Mutter Erde! Überraschung. Nach der Zerstörung und Ausplünderung durch die menschliche Rasse konnten sich wenigstens noch die Roboter mit den Überresten des ehemals blauen Planeten zufrieden geben. Die neue Gesellschaft erfordert sogar einen Polizeistaat, der alles überwacht. Wer keinen Job auf Scrapland hat bekommt auch keinen Zutritt. Hart aber künstlich.

Gottseidank hat D-Tritus, der sich selbst aus Schrottteilen zusammen gebastelt hatte, gleich nach seiner Ankunft die Arbeit als Reporter zugewiesen bekommen. D-Tritus wird von euch gesteuert. Ein nicht allzu cleverer Bursche, wie sich später heraus stellt. Aber nicht zuletzt wegen seiner lockeren Art und den Klapperaugen ein liebenswerter Spielkamerad. Per Mausklick führt ihr Unterhaltungen mit den Bewohnern von Scrapland. Die könnten kaum interessanter sein. Von diebischen Bänkern, die euch tatsächlich während eines Gesprächs eure Kröten aus den Taschen ziehen, über spiessige Beamten-Robos bis hin zu den süssen Heftmaschinen (!) wird schnell klar, warum der Name American McGee auf der Verpackung steht. Heftmaschinen sind die kleinsten aller Roboter, können hüpfen und klären mit piepsender Stimme darüber auf, wie unbedeutend sie eigentlich für Scrapland sind. Denn Papier gibt es auf Scrapland nicht mehr. Damit wäre der Nutzen für Heftmaschinen also verloren gegangen. Dennoch: Jedes Robo-Modell kann D-Tritus im Spiel nützlich sein.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 13:45
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