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Sensible Soccer: Review

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Die Schweiz fuhr nach guten Leistungen ohne ein in der normalen Spielzeit erhaltenes Gegentor nach Hause. Deutschland konnte sich gegen Italien nicht durchsetzen und schaut beim Finale nur noch zu. Der Verfasser dieser Zeilen ahnte dies alles schon vorab, denn er hat sich in den Halbzeitpausen und zwischen den Spielen der Weltmeisterschaft mit der Neuauflage des Videospielklassikers Sensible Soccer eingehend beschäftigt und die Finalrunden-Paarungen bereits simuliert.


Bereits beim Interview mit Jon Hare bekamen wir seinerzeit Lust, Sensible Soccer 2006 in den Fingern zu halten. Das Team wusste, was von ihnen erwartet wird und war sich zugleich klar, dass sie keinesfalls versuchen sollten, die Spielmechanik zu ändern und sich gar mit Spielen wie der FIFA-Reihe oder Pro Evolution Soccer messen zu wollen. Wie sagte Jon damals im Interview? "Die Schlüsselfunktionen sind wiederum auf wenige Buttons beschränkt, wir wollen Sensible Soccer nach wie vor als einfach zu bedienendes, leicht zugängliches Fussballspiel etablieren." Und daran haben sie sich auch gehalten, denn Sensible Soccer bietet euch einen äusserst rasanten Arkadekick. Jeweils ein Knopf oder eine Taste für Schuss, Pass und Beschleunigung des Spieles reichen aus, um Fussball alter Schule auf dem Bildschirm zu erleben. Per Steuerkreuz oder Analogstick gebt ihr Schussrichtungen vor, Bananenschüsse in das obere Toreck bei Freistössen á la Roberto Carlos sind somit kein Problem. Den Ball verliert ihr im Dribbling so gut wie nie, da er förmlich am Fuss klebt, selbst bei schnellen Drehungen. Reduziert auf das Wesentliche, entpuppt sich die Kickerei dennoch als durchaus tiefgehend, denn je mehr ihr euch mit der Steuerung vertraut macht, desto mehr Möglichkeiten entdeckt ihr, ein eigenes Spielsystem aus dem Hut zu zaubern.

Gespielt wird aus einer schrägen Vogelperspektive. Sensible Soccer-Fans müssen sich also nicht umgewöhnen, und wer früher Spiele wie Micropose Soccer oder Kick Off gespielt hat, gewöhnt sich auch rasch wieder an diese Ansicht. Eigentlich ist gerade diese Perspektive für einen gelungenen Spielablauf perfekt, denn auch andere Sportspiele wie Madden, NHL oder NBA spielt man vorzugsweise aus diesen Blickwinkeln, um den bestmöglichen Blick für den freien Mitspieler zu haben. Doch genau hier liegt ein grosses Problem bei Sensible Soccer 2006. Da sich die Kameraansicht bei jeder Ballführung neu zentriert, erscheint das Spiel sehr hektisch und ist nicht gerade als augenfreundlich zu bezeichnen bei längerem Spielen.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 10 Jul 2006 @ 18:53
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