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Serious Sam - The Second Encounter: Review

  Personal Computer 


Vor knapp einem Jahr landeten die kroatischen Entwickler von Croteam mit Serious Sam einen absoluten Überraschungshit. Der gradlinige Action-Shooter, bei dem es einzig und allein darum zu gehen schien, möglichst viele Gegner in möglichst kurzer Zeit zu vernichten, sorgte in der Action Community für viel Freude und Heiterkeit. Nun warten die Kroaten mit Serious Sam: The 2nd Encounter auf und erhoffen sich vom Nachfolger einen noch durchschlagenderen Erfolg.



Um dies gleich vorweg zu klären: Serious Sam: The 2nd Encounter ist kein Nachfolger im herkömmlichen Sinn. Es kann eher als Zusatzpaket verstanden werden, ist aber alleine lauffähig. Lobenswert ist, dass das sich der Preis mit ca. 50 Franken bzw. 30 Euro eher am Preis für Add-Ons orientiert, obwohl das Spiel eigentlich als neues Produkt verstanden werden kann.

Hatten wir das nicht schon mal?

All jene, die letztes Jahr bereits Serious Sam gespielt haben, wollen nun natürlich wissen, was sich im Vergleich zu diesem Spiel beim Nachfolger geändert hat. Im Grunde genommen ist diese Frage einfach zu beantworten: Spielerisch hat sich so gut wie gar nichts verändert. Dies ist aber auch gar nicht erwünscht, denn den Erfolg von Serious Sam machte ja gerade das unbekümmerte Gameplay aus. Auch im zweiten Teil dürft ihr - diesmal sogar schon von Beginn an - wahre Monsterhorden niedermetzeln. Das Spiel ist weiterhin absolut linear aufgebaut. Ihr kämpft euch von Level zu Level weiter, müsst hin und wieder Schalter umlegen oder bestimmte Gegenstände sammeln und vor allem sehr viele Gegner zerhacken. Ein weiblicher Bordcomputer versorgt euch mit den nötigen Daten und Hinweisen zu Levels und Gegnern und sorgt mit seinen Sprüchen für Heiterkeit. Die meisten Gegner sind weiterhin ziemlich stupide und einfach zu besiegen. Das Motto lautet Masse statt Klasse. Das einzige Problem ist, wie bereits beim Vorgänger, dass ihr euch zeitgleich immer mit mehreren Gegnern herumschlagen und häufig mehrere Fliegen auf einmal schlagen müsst. Dank dicker Wummen wie Raketenwerfern oder Maschinengewehren relativiert sich dieses Problem aber wieder. Die einzig wirklich hartnäckigen Gegner sind die insgesamt drei grösseren Zwischen- und Endgegner. Diese haben einiges drauf und können kräftig einstecken und austeilen.

Was ist denn neu?

Natürlich haben sich die Entwickler aber einiges ausgedacht um dem Spiel neue Akzente zu verleihen. Am schnellsten ersichtlich sind die neuen Waffen und Gegner. Auf der Waffenseite steht Sam "Serious" Stone neu eine Kettensäge, ein Flammenwerfer, sowie ein Scharfschützengewehr zur Verfügung. Die Kettensäge kann vor allem am Anfang gut gebraucht werden. Gegen Widersacher, die nur auf den Kampf Mann gegen Mann ausgerichtet sind und keine Fernwaffen besitzen, ist sie ein sehr gutes Abwehrmittel. Ein paar Schnitte reichen und schon ist der Gegner zerhackt. Gegen richtige Horden von Monstern ist die Kettensäge natürlich nicht mehr wirklich nützlich, da der Schaden, den man durch die Nahkampfattacken der Gegner einsteckt, einfach zu gross wird. Der Fun Faktor steht deshalb eindeutig im Vordergrund. Gleiches gilt auch für den Flammenwerfer. Setzt man die Gegner mit dieser Waffe erst mal unter Feuer, haben sie keine Chance mehr ihrem Schicksal zu entrinnen. Die sicher wichtigste der neuen Waffen ist das Snipergewehr. Viele Gegner kann man damit schon mit einem einzigen Schuss niederkämpfen. Einziger Nachteil ist die etwas lange Nachladezeit des Gewehrs.

Serious Sam - The Second Encounter
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 13:56
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