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Shade - Zorn der Engel : Review

  Personal Computer 


Bereits seit einigen Wochen steht die englische Fassung von Shade: Zorn der Engel im Geschäft, nun gesellt sich auch die deutsche Version hinzu. Schon vor einigen Monaten konnten wir von Publisher Cenega/Koch Media eine spielbare Version ergattern, diese hatte allerdings noch zahlreiche Bugs und war längst noch nicht ausgereift. Wie sich nun die komplett lokalisierte Fassung spielt, verraten wir euch jetzt!



Story

Der Brief liegt seit zwei Tagen auf seinem Schreibtisch. Er hat ihn schon hundertmal gelesen und hundertmal hat er die Fahrkarte angesehen, die zusammen mit dem Brief im Umschlag lag. Wie lange ist das schon her? Drei Jahre? Vergeblich versucht er, sich das letzte Treffen mit seinem Bruder ins Gedächtnis zu rufen. Vielleicht bei diesem Archäologievortrag, bei dem die Menge über seine Ausführungen über moderne Wissenschaft lacht und ihn als Irren, Obskuranten, Mystiker bezeichnet - nur nicht als Wissenschaftler. Das Auditorium war erfüllt davon. Dann kamen Rufe und Schreie. Er erinnert sich an diese Zeit und daran, wie sein Bruder aus der Stadt floh. Sie hatten sich mehrere Male getroffen, aber immer eher zufällig, wenn sein Bruder ihn aus entfernten Orten auf der Welt kontaktiert hatte. Das konnte jetzt drei Jahre her sein oder auch hundert. Und jetzt dieser Brief: "Komm, ich brauch dich!" Er steht vom Tisch auf und schaut erneut auf den Brief und die Fahrkarte. Er steckt beides in die Tasche, es ist an der Zeit, die drei Jahre - oder dieses Jahrhundert - zu vergessen. Eine Reise ins Unbekannte beginnt.

Gameplay

Shade: Zorn der Engel spielt sich wie eine Mischung aus Tomb Raider und Indiana Jones mit dem Gruselfaktor von Silent Hill. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines Abenteurers, der auf der Suche nach seinem verschollenen Bruder durch die verschiedensten Parallelwelten der Erde reist. Dabei spielt Shade: Zorn der Engel nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in einer Art Pseudo-Mittelalter. Ebenso in Ägypten ist der Spieler unterwegs. Die Aufgabe ist dabei stets klar vor Augen: Man muss alle zerborstenen Herzen der Engel finden, um die Welt vor dem Bösen zu retten und natürlich um seinen geliebten Bruder wieder zu finden.

Doch dieses Unterfangen ist leichter gesagt als getan. So muss der Spieler nicht nur allerhand Gegnern Parole bieten, auch zahlreiche Rätsel warten darauf gelöst zu werden. Zusätzlich muss der Spieler noch unzählbare Sprungeinlagen meistern. Er kann sich dabei entscheiden, ob er lieber aus der 3rd-Person-Ansicht spielt oder aber die 1st-Person-Perspektive bevorzugt - jede Ansicht hat ihre Vor- und Nachteile. In der 3rd-Person-Ansicht kann man zum Beispiel das Geschehen um den Charakter herum überblicken und auch Feinde erspähen, die einem in den Rücken fallen wollen. Auch bei den teilweise sehr hinterlistigen Sprungeinlagen kommt sie einem zugute. Dessen ungeachtet, können die Sprungeinlagen sehr zeit- und nervenintensiv sein. Oftmals kann sich unser Protagonist nicht an einem Vorsprung festhalten und fällt ins Leere, obwohl eigentlich eine passende Stelle zum Festhalten vorhanden wäre. Ebenso, falls man einmal nicht in die Tiefe fällt und "nur" ein paar Meter tiefer wieder auf festen Boden landet, zieht das Spiel einem fast die Hälfte der Lebenspunkte ab. Da die Entwickler ebenfalls die Speicherpunkte teilweise sehr ungünstig verteilt haben - ein direktes Speichern ist nicht möglich - muss man oftmals einige nervige Sprungeinlagen unzählige Male wiederholen. Wer allerdings gerne in der Ego-Perspektive spielt, der kann sich über ein Fadenkreuz freuen, wenn mit einer Pistole oder Armbrust gezielt wird. Allerdings ist es uns völlig unverständlich, wieso unser Held stehen bleiben muss, wenn er die Pistole oder Armbrust benutzen will.

Shade - Zorn der Engel
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 13:58
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