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Shadow Tactics - Blades of the Shogun: Review

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Da hockt unser Ninja auf der Mauer. Unten laufen die Soldaten ihre Runde, halten Ausschau, überwachen offenbar einen fest eingeteilten Bereich. Einer ihrer Kameraden steht in der Ecke, dreht sich aber regelmäßig um. Der beste Zeitpunkt, ihn leise zu erledigen, ist gleich gekommen. Ein schneller Satz auf den Boden, mit dem Schwert zugestoßen und nun rasch die Leiche verbergen, bevor seine Kameraden wieder zurückkehren. Hat man sein Todesröcheln vielleicht gehört? Schnell verstecken, jede Sekunde zählt!

Auffrischungskur für das Genre?

Shadow Tactics: Blades of the Shogun hat zahlreiche solche Momente zu bieten. Dabei seid ihr nur zu Beginn alleine unterwegs. Schon bei der Ankündigung des Titels war klar, was uns hier erwartet. Das Echtzeittaktik-Genre im Stile der Commandos-Serie bekommt eine Auffrischungskur, ohne dass dabei das Rad neu erfunden wird. Man hält sich an grundlegende Tugenden der Spielart. Mit einer kleinen Gruppe aus bis zu fünf Charakteren seid ihr unterwegs, verschiedene Spezialfähigkeiten der Helden stehen zur Verfügung und lassen auch hier gänzlich verschiedene Lösungsansätze zu.

Solltet ihr keinerlei Erfahrung mit solchen Titel haben, wird euch der erste Abschnitt allmählich an die Optionen und möglichen Vorgehensweisen gewöhnen. Nach einer kurzen Missionsbeschreibung, in der klar definiert wird, was das letztendliche Ziel der Mission ist, bekommt ihr schrittweise sowohl die individuellen Fähigkeiten als auch die Möglichkeit der Kombinationen von Fertigkeiten eurer Recken beigebracht. Dafür liegen Schriftrollen herum, die ihr ohne Gefahr aufsammeln könnt. Neben dem gewandten Ninja stehen euch noch der schwer bewaffnete Samurai, ein älterer Scharfschütze, eine wandlungsfähige Geisha und eine Fallenstellerin zur Verfügung.


Wen ihr auf der nächsten Mission mitnehmt, kann jedoch nicht von euch aktiv beeinflusst werden, die Macher lassen euch immer wieder verschiedene Grüppchen steuern, so dass die Fertigkeiten gezielt genutzt werden müssen. Das ist prima, denn so könnt ihr nicht nur auf wenige erfolgversprechende Aktionen bauen, wie etwa den Samurai per Wirbelangriff ganze Grüppchen ausschalten zu lassen. Zudem verfügen die meisten eurer Kontrahenten über Schusswaffen - alleine dieser Umstand sorgt dafür, dass ihr schnell blutend am Boden liegt, wenn ihr auf direkte Konfrontation setzt. Viel mehr kommt es neben der bestmöglichen Nutzung der Charakterfertigkeiten auch auf das richtige Timing an. Vor allem die späteren Abschnitte sind knackig schwer und lassen selbst erfahrene Spieler von Desperados, Commandos oder Robin Hood mal häufiger ins Gras beißen. Wer da die Schnellspeicherfunktion nicht nutzt, ist selber schuld. Das Spiel warnt euch sogar per Ampelanzeige, wenn ihr mehrere Minuten nicht gespeichert haben solltet.

Shadow Tactics - Blades of the Shogun
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Markus Grunow

Shadow-Tactics---Blades-of-the-Shogun


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Markus Grunow am 23 Dez 2016 @ 17:28
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