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Shadow Vault: Review

  Personal Computer 

Die slowakischen Mayhem Studios machten bisher vor allem mit dem 3D-Rollenspiel Neverend von sich Reden. Nicht etwa, weil es so gut war. Schon eher, weil es seinem Namen alle Ehre machte und seit seiner Ankündigung im April 2002 unzählige Male verschoben wurde. Zwischenzeitlich versuchen die Entwickler sich mit dem rundenbasierten Strategiespiel Shadow Vault finanziell über Wasser zu halten. Zumindest erweckt das Game diesen Eindruck.

Fallout lässt herzlich grüssen

Schauplatz ist eine postnukleare Welt. Die ganze Misere fing damit an, dass sich eine Cyborg ähnliche Armee namens Contingent aus der Zukunft in die Vergangenheit gewagt hatte, um die Menschheit zu vernichten. Dies führte zu einem Atomkrieg, jedoch nicht zum Ende der Gefechte zwischen der menschlichen Allianz und dem Contingent. Mittlerweile sind beide Parteien stärkemässig recht ausgeglichen und versuchen sich gegenseitig Steine in den Weg zu legen.

An dieser Stelle schreitet ihr ins Spielgeschehen ein und bekommt die Befehlsgewalt über eine kleine Soldaten-Gruppe. Anführer ist General A. W. Draw, der während der Einsätze keinesfalls sein Leben lassen darf. Dazu gesellen sich im Spielverlauf Feldärzte, Nahkampf-Experten, Scharfschützen, Späher, Techniker und zeitweise auch Zivilisten.

Gesteuert wird das Ganze mit der Maus aus einer isometrischen Perspektive. Ähnlich wie in Fallout und Jagged Alliance verfügt jede Einheit über ein gewisses Kontingent an Aktionspunkten, das in jeder Runde verbraucht werden darf. Bei Bewegungen zeigt eine farbliche, gestrichelte Linie an, wie weit ihr mit einer Einheit laufen könnt und wie viele Aktionspunkte ihr für die Strecke jeweils investieren müsst. Beim Schiessen wird dagegen ein grüner Sichtradius eingeblendet. Feinde, die sich innerhalb dieses Kreises aufhalten, können also mit der gewünschten Gewalthandlung erreicht werden.

Jede Einheit verfügt über Spezialfähigkeiten. Während der Arzt logischerweise seine Kameraden heilen kann, sieht es mit seiner Angriffs- und Verteidigungsstärke eher mager aus. Nur wenige feindliche Treffer reichen aus, um ihn über den Jordan zu schicken. Für eigene Attacken steht ihm des Weiteren nur eine Pistole mit geringer Reichweite und Schadensstärke zur Verfügung. Im krassen Gegensatz dazu stehen die normalen Soldaten. Bewaffnet mit Maschinengewehren und Granaten und ausgerüstet mit guten Schutzwesten, sind die Typen natürlich hervorragend für den Einsatz an vorderster Front geeignet.

Shadow Vault
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Daniel Boll

Shadow-Vault


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Daniel Boll am 13 Okt 2005 @ 15:28
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