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Shadows - Heretic Kingdoms: Review

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Vor gut zehn Jahren haben wir das Action-RPG "Kult: Heretic Kingdoms" getestet. Seinerzeit fühlten wir uns wie in einer kleinen Zeitreise in die Geschichte der Action-Rollenspiele, denn das langsame Gameplay war man selbst damals schon nicht mehr gewöhnt. Doch die Idee der Traumwelt hielt uns bei der Stange und letztlich zogen wir ein zufriedenes Fazit, vor allem, weil der Titel viel Humor zu bieten hatte. Eigentlich kaum zu glauben, dass lange Zeit später ein neuer Teil veröffentlicht wird. Der damalige Tester und Autor dieser Zeilen ist auch heute noch für uns tätig - kein Wunder, dass er daher auch in das zweite Abenteuer geschickt wurde.

Blues? Nein, Soul!

Games Farm hiess damals noch 3D People. Ob es auch dieselben Mitarbeiter sind, die am zweiten Teil gearbeitet haben? Man traut sich fast nicht zu fragen angesichts von zehn Jahren Zeitspanne. Auch wir mussten uns zunächst den alten Titel noch mal vor Augen führen, so richtig hatten wir Kult: Heretic Kingdoms nicht mehr auf der menschlichen Festplatte parat. Aber dafür im Schrank. Also kurz installiert und noch mal angespielt, um später den Vergleich ziehen zu können. Und tatsächlich: Shadows bietet direkt ein paar Parallelen an. Erneut wird euch eine Welt geboten, in die ihr hinabgleiten, herüberdriften könnt.


Ihr übernehmt die Geschicke eines Seelenverschlingers, dessen eigentliches Zuhause die Schattenwelt ist. Ihr wurdet jedoch von einem Magier beschworen, um euch um die Probleme der Heretic-Kingdoms-Welt zu kümmern. Dafür wandelt ihr dann in Form einer der verstorbenen Seelen herum und könnt so beispielsweise als Magierin, Bogenschütze oder Kämpfer zu Beginn des Spiels in Erscheinung treten. Ein wenig spielt sich Shadows gewissermassen umgekehrt wie Kult, denn dort konntet ihr ja in die Geisterwelt abtauchen, in ein nebelverhülltes Abbild der derzeitigen Örtlichkeit.

Seid ihr als Mensch unterwegs, kämpft ihr auf klassische Art und Weise per Mausklick und tragt Schaden bei gegnerischen Attacken davon. Ihr könnt während des Abenteuers sogar zwischen den drei Helden wechseln. Erledigte Feinde hinterlassen eine Essenz, die euch wiederum ein Stück weit heilt. In üblicher Art und Weise könnt ihr aber auch Heiltränke nutzen. Haucht ihr euer menschliches Leben aus, wechselt das Spiel umgehend auf die Schattenseite. Nun, als dämonisches Wesen, sammelt ihr ebenso Essenzen von erledigten Gegnern. Doch nur in menschlicher Form könnt ihr mit der Welt agieren und so beispielsweise Schätze entdecken oder Dialoge führen. Der Wechsel zwischen beiden Welten macht das Spiel aus, zumal auch bei den Quests oft darauf geachtet wurde, beide Ebenen miteinzubeziehen. Gerade bei den enthaltenen Rätseln erhaltet ihr oft nur dann den entscheidenden Hinweis, wenn ihr zwischen den Welten wechselt. So könnt ihr euch als Dämon mit Geistern unterhalten, die euch wertvolle Tipps geben, die ihr dann als Mensch in die Tat umsetzt.

Shadows - Heretic Kingdoms
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 30 Jan 2015 @ 22:53
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