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Shopping Center Tycoon: Review

  Personal Computer 

Es ist Samstagmorgen. Im Shopping Center tummeln sich wieder einmal eine Unmenge von Leuten in den schmalen Passagen und engen Geschäften. Für die einen die Hölle, die sie sich höchstens einmal im Jahr antun, für andere der Himmel auf Erden. Beim Einkaufen in der Rush Hour scheiden sich bekanntlich die Geister. Wer den Stress im Rummel nicht so gerne hat, kann mit Shopping Center Tycoon nun auch von Zu Hause aus simulieren, was sich in den Grossstädten dieser Welt tut.



Einblick in alle Grossstädte erhält man mit dem Spiel zwar nicht, immerhin stehen aber die Metropolen Berlin, London und Paris zur Verfügung. Leider beschränken sich die Unterschiede dieser Städte im Spiel hauptsächlich darauf, in der Umgebung des Centers andere Wahrzeichen betrachten zu können. Für jede der Städte stehen aber je fünf Missionen zur Verfügung, wobei eine jeweils so etwas wie den Endlosmodus darstellt. In den anderen müssen ein bestehendes Center ausgebaut und bestimmte Vorgaben erfüllt werden (z.B. einen bestimmten Gewinn zu erwirtschaften oder eine gewisse Anzahl an Besuchern anzulocken).

Hat man sich in der Umgebung erst einmal zurecht gefunden kann es losgehen: Aus isometrischer und frei drehbarer Perspektive bestimmt man zunächst die Grösse des Centers (die allerdings nach und nach erweitert werden kann) und stellt dann die gewünschten Läden auf. Die Auswahl ist gross. Vom üblichen Lebensmittelmarkt über den Trendy-Modeladen bis hin zum Heim für Hobby-Handwerker steht im Grunde alles zur Verfügung. Wer will kann auch auf vorgefertigte Module zurückgreifen. Natürlich darf dann auch auf mehreren Etagen gebaut werden, wobei das Platzmanagement nicht immer einfach ist. Neben den eigentlichen Läden müssen weitere Verweilmöglichkeiten wie Restaurants oder Bars eingerichtet werden. Nicht zu vergessen sind Toiletten, Telefonkabinen oder Geldautomaten. Und damit dies alles reibungslos läuft, muss zusätzlich Personal zur Instandhaltung und Betreuung eingestellt werden.

Der Wirtschaftsteil des Spiels ist leider ziemlich dürftig ausgefallen. Hauptsächlich wird man darüber informiert, ob das eigene Center Gewinn oder Verlust einfährt. Die Möglichkeiten für viele Dinge wie Angestellte oder Werbung sind sehr rudimentär. Es gibt beispielsweise weder verschiedene "Grade" von Angestellten, noch unterschiedliche Möglichkeiten Werbung und PR zu platzieren. Das alles führt leider dazu, dass das Spiel ziemlich schnell langweilig wird: Die Abwechslung fehlt schlicht und einfach. Irgendwann ist man mit dem Ausbau fertig und das Ausprobieren der richtigen Geschäfte am richtigen Ort ist abgeschlossen. So fällt die Motivationskurve rapide ab, zumal auch die technischen Aspekte des Spiels und insbesondere die Grafik nicht unbedingt zu überzeugen wissen: Alles sieht ziemlich pixelig und zu wenig animiert aus. Vor allem die Besucher sind etwas unschön ausgefallen. Von diesen erhält man zwar eine Menge Informationen (Zufriedenheit, Harndrang, Geschlecht und Sternzeichen), nicht alle sind aber sehr nützlich. Immerhin wird man stets darüber informiert, wie es um die durchschnittliche Zufriedenheit der Gäste bestellt ist, damit auf gewisse Mängel reagiert werden kann.

Shopping Center Tycoon
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Admin am 04 Apr 2005 @ 18:04
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