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Shrek der Dritte: Review

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Ein dritter Kinofilm mit dem tollgrünen... pardon.. tollkühnen Oger Shrek und seinem folgsamen Streichelzoo flimmert derzeit höchst erfolgreich durch die Lichtspielhäuser dieser Welt. Und Publisher Activision wäre nicht der richtige Nutzniesser der passenden Lizenz, wenn er nicht auch zum dritten Abenteuer des grünen Ungetüms das passende Multiplattform-Spiel abliefern würde. Wobei es das Wort "passend" vielleicht in diesem Fall nicht ganz trifft. Immerhin bietet die Filmvorlage geniale Gags, zahlreiche Parodien und viel Abwechslung. Das Spiel dummerweise aber nicht!

Shreklich brachial

Ah, da sind sie wieder, die derzeit so viel zitierten und verwendeten Gags mit dem Namen Shrek. Aber lassen wir das, denn witzig ist das Spiel zum Film dummerweise gar nicht - nun gut, der Gag vermutlich auch nicht, aber sei's drum. Worum geht es denn eigentlich? Nun, wie im Film stirbt der Froschkönig, Herrscher über das märchenhafte Königreich Weit Weit Weg, den Heldentod. Ein Thronfolger stünde da schnell parat, immerhin hat Oger Shrek in die königliche Familie eingeheiratet und stellt als Schwiegersohn den idealen neuen König dar. Das sieht der grüne Unhold aber dummerweise ganz und gar nicht so, würde er doch viel lieber mit Gattin Fiona und seinem nahenden Nachwuchs seinen Lebensabend im Sumpf verbringen. Da kommt der Hinweis des dahinscheidenden Königs gerade recht: es gibt noch einen weiteren Thronfolger, den unehelichen Königssohn Artie. Würde Shrek diesen finden, stünde seinem entspannten Leben im Sumpf nichts im Wege. Also machen sich Shrek und seine beiden vierbeinigen Freunde Esel und der gestiefelte Kater auf die Suche nach Artie, während Fiona und die übrigen Märchendamen im Schloss ihr ganz eigenes Abenteuer erleben.

Soviel also zur Vorgeschichte, die zumindest im Film mit viel Charme und Humor erzählt wird. Im Spiel werden euch die Ereignisse durch ein Figurenspiel etwas armseeliger erzählt. Besser als nichts, denn die rar gesäten Cutscenes in der Spielgrafik sind auch nicht unbedingt schöner anzusehen, macht das Spiel doch grafisch mal so gar nichts her.

Oh Shrek, ein Fleck!

Leidige Konsolenportierungen! Warum hat man der PC-Fassung von Shrek der Dritte denn nicht die halbwegs ansehnliche Grafik der Xbox 360-Fassung spendiert? Nein, die PC-Fassung muss sich mit der Engine der PS2-Version vorlieb nehmen. Und da die leider ohnehin sehr dürftig aussieht, erfreut sich das Spielerauge an matschigen Texturen, extrem kantigen Levels und detailarmen Figurenmodellen. Läuft euch Shrek das erste Mal in der Spielgrafik über den Weg, dürft ihr also getrost einen Schwächeanfall vortäuschen: er sieht einfach nur arm aus. Der Vorteil an diesem Desaster? Immerhin bleiben die Hardwareanforderungen dadurch im moderaten Bereich. Dass die Protagonisten um Shrek und Fiona dabei sogar einen realistischen Schattenwurf spendiert bekamen, passt so gar nicht zum dürftigen Rest der optischen Präsentation.

Shrek der Dritte
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Tobias Kuehnlein

Shrek-der-Dritte


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Tobias Kuehnlein am 12 Jul 2007 @ 09:37
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