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Silent Hunter IV - Wolves of the Pacific: Review

  Personal Computer 

Da schickt mich unser Chefredakteur mal in den Pazifikurlaub und was muss ich erleben? Knochenharte Arbeit auf einem U-Boot statt Entspannung unter Palmen. So ungerecht kann die Welt sein. Doch halt, uninteressant war der Ausflug bei weitem nicht, durfte ich doch in Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific einen Abenteuer-Urlaub der besonderen Art erleben. Doch es ist wie manchmal im richtigen Leben: Im Katalog sieht das Hotel so schön aus, doch kommt man am Urlaubsort an, ist direkt vor der Anlage eine grosse Baustelle im Einsatz.

Im Gegensatz zum dritten Teil seid ihr in Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific diesmal wieder in pazifischen - wohlgemerkt nicht in pazifistischen - Gewässern an Bord eines amerikanischen U-Bootes unterwegs. Wieder? Ja richtig, denn bereits im ersten Teil konnte man Jagd auf Bruttotonnagen in diesen Bereichen aufnehmen. Wenn ihr euch mit der Serie noch nicht auskennt, solltet ihr vorab die U-Boot-Schule besuchen, in der euch die Grundlagen des Kapitänsdaseins in rascher Folge beigebracht werden sollen. Hierbei geht das Programm aber nur marginal auf die wichtigsten Funktionen des Spiels wie beispielsweise Navigation oder orpedoeinstellungen ein.

Das Handbuch bringt Anfänger ebenso nicht besonders weit voran. Viel zu wenige Informationen über die Handhabung werden euch geboten. Die Eingewöhnung für Neulinge ist erschreckend schwach geworden. Fast macht es den Anschein, als ob das Spiel eigentlich eine Erweiterung für den dritten Teil hätte werden sollen. Unverständlich, warum aber dann die Steuerung des Vorgängers, welche wir als klar und gut strukturiert empfanden, über Bord geworden wurde. Die neue Anordnung sorgt daher für Unverständnis und längeres Studium des Handbuchs.

Herr Kaleun! Pixel über Bord!

Hinsichtlich der Optik wurde zwar einiges getan, um euch packende Seegefechte möglichst hübsch und detailliert darzustellen. Angefangen von der sehr realistischen Darstellung des Wassers, welches nun besonders schön in Szene gesetzt wird, bis hin zu den imposanten Explosionen auf den Schiffen und den Auswirkungen der Schäden mit dichten Rauchfahnen, Rettungsbooten auf dem Wasser oder klaffenden Löchern im Schiffsrumpf, macht die Grafik auch eigentlich eine hervorragende Figur, vorausgesetzt, ihr besitzt einen flotten Rechner. Doch was ist nur mit der Auflösung los? Haben wir da einen Knick in der Pupille oder will das Spiel uns veräppeln?

Silent Hunter IV - Wolves of the Pacific
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Markus Grunow

Silent-Hunter-IV---Wolves-of-the-Pacific


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Markus Grunow am 01 Apr 2007 @ 04:16
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