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Silverfall: Review

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In einer Zeit, in der jeder rollenspielbegeisterte Spieler auf ein noch so kleines Lebenszeichen von Diablo 3 wartet, haben es andere Entwickler vergleichsweise leicht, ihr Produkt an den Mann zu bringen. Man nehme einfach ein Szenario mit Potential, ergänze dies mit einer grossen Spielwelt, einer gewissen Handlungsfreiheit und vielen Items und Quests und schon hat man einen potentiellen Top-Seller. Monte Cristo versucht genau das mit dem Action-RPG Silverfall und obwohl nicht alles einwandfrei klappt, macht es durchaus Laune.

Dem Untergang geweiht

Das Spiel beginnt relativ unvermittelt, ohne ein allzu spektakuläres Intro oder eine umfangreiche Vorgeschichte. Ein kurzes Video stimmt euch auf das ein, was da kommt. Zahlreiche Monster haben sich eines Portals bedient, um in die an sich so sichere Stadt Silverfall einzudringen. Hunderte von Menschen werden getötet, die Stadt ist dem Untergang geweiht. Während alle Überlebenden aus der Stadt entfliehen, versucht sich der Spieler als nahezu unbezwingbarer Erzmagier, der Gegnerschar in den Weg zu stellen. Und zur grossen Überraschung aller Beteiligten hat der mächtige Magier kaum ernsthafte Probleme, sich mit Energiegeschossen und Feuerbällen durch die Mengen aus Zombies und Monstern zu schnetzeln. Selbst der haushohe Bossgegner ist kein allzu grosses Problem, Silverfall scheint gerettet. Doch da geschieht Mysteriöses, ein Geisterwesen entflieht den sterblichen Überresten unseres Gegners und ergreift Besitz von unserem Erzmagier.

Szenenwechsel. Als einfacher Krieger mit minderwertiger Ausstattung finden wir uns mit den wenigen Überlebenden und der Tochter des Erzmagiers in einer provisorischen Siedlung in den Sümpfen wieder. Der Erzmagier ist verschollen, Silverfall dem Erdboden gleichgemacht. Das Ziel des Abenteuers? Silverfall soll in neuem Glanz erstrahlen, der Erzmagier gerettet und die finsteren Mächte dorthin geschickt werden, wo es richtig finster ist.

Ei, mir gugge halt amol, newahr?

Eine fürwahr grosse Aufgabe ist es, die euch als Spieler in Silverfall erwartet. Dabei ist das Action-RPG nichts anderes als ein feines Spiel im besten Diablo-Stil. Ihr klickt euch durch Sümpfe, über Berge und durch mal mehr, mal weniger beschauliche Szenarien, schnetzelt Monster, Zombies und übermächtige Kreaturen mit diversen Mausklicks und freut euch in schöner Regelmässigkeit über fallengelassene Ausrüstungsgegenstände und die immer wieder erfreulich in den Ohren klingenden Level-Aufstiege. Das klingt ebenso simpel, wie es motivierend ist. Silverfall bietet euch in der riesigen Spielwelt weitestgehend Handlungsfreiheit und überlässt es euch, welche Nebenquest ihr annehmt und welche ihr links liegen lasst. Je nachdem, welche Quests ihr annehmt, steigt eure Gesinnung zum Natur- oder zum Technikzweig, was weitreichende Konsequenzen auf die spätere Charakterentwicklung hat. Zum einen könnt ihr ab einer bestimmten prozentualen Gesinnung für einen der beiden Zweige bestimmte Waffen und Gegenstände einsetzen, später gesellen sich auf beiden Seiten übermächtige Zauber hinzu.

Silverfall
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 03 Apr 2007 @ 17:43
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