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Space Empires V: Review

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Freiheit wird in Spielen immer wieder gefordert und gewünscht. Mit Space Empires V erscheint nun wohl eines der freiesten Spiele der letzten Jahre und es zeigt, dass man es damit auch gründlich übertreiben kann. Keine Story, fast keine Grenzen, aber leider auch keine Motivation. Warum das Konzept nicht ganz aufgeht, erfahrt ihr im Test.

Vier X für ein Halleluja!

Die fünfte Inkarnation der alten Space Empires-Serie hält auch diesmal an den Grundtugenden für ein vernünftiges Strategie-Spiel im Weltall fest. Die so genannten 4X-Spiele geben dem Spieler die Kontrolle über eine Rasse, die in die dunklen Weiten expandiert, Planeten bevölkert, sie ausbeutet und andere Arten des Lebens ausrottet, um alleiniger Herrscher des Universums zu werden.

In Space Empires V besiedelt man rundenweise Unmengen an Planeten, die in in Hex-Felder eingeteilten Sonnensystemen liegen und verschiedene Beschaffenheiten wie Eis, Fels oder Vulkan haben. Zu Beginn des Spiels kann man nur eine Art Welt für die eigenen Interessen nutzen, der Rest muss zunächst erforscht werden. In diesem Bereich fährt der Titel ganz grosse Geschütze auf und präsentiert einen riesigen Technologiebaum, der eigentlich schon zu gross und unübersichtlich ist und schier unendliche Möglichkeiten bietet, sich fortzubilden. Neben grundsätzlichen Kategorien kann man auch spezielle Forschungsziele verfolgen. Die benötigten Ressourcen dafür werden von speziellen wissenschaftlichen Gebäuden bereitgestellt. Je mehr davon vorhanden sind, desto schneller geht alles voran. Auch eine prozentuale Aufteilung dieser Punkte auf verschiedene Ziele ist möglich, so dass gleichzeitig an mehreren Projekten geforscht werden kann.

Da nicht unendlich viele Einrichtungen auf einem Planeten Platz finden, müssen recht zügig weitere Welten erforscht und besiedelt werden, damit der Fortschritt keinen Engpass erfährt. So ist der Spieler schon recht früh mit einer hohen Anzahl von Verwaltungsaufgaben beschäftigt, die zwar mit einer Bauliste und einigen wenigen Klicks recht niedrig gehalten werden kann, aber insgesamt dennoch viel Zeit beansprucht. Vor allem stört hier aber das umständliche Wechseln der Planeten, das nur über die Universumsansicht vonstatten gehen kann. Ein Durchscrollen ist leider nur über ein spezielles Untermenü möglich.

Space Empires V
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 04 Sep 2007 @ 16:19
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