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Spaceforce - Rogue Universe: Review

  Personal Computer 

Obwohl das Genre der Space-Sims immer wieder als tot bezeichnet wird, erscheinen noch immer frequentiert Vertreter dieser Gattung. Dass aber nicht immer Space-Sim drin ist, wo es drauf steht, beweist JoWooD mit Spaceforce: Rogue Universe. Dafür wird man aber mit einiger Action entschädigt. Reicht das?

Eine Familiensache

Die Geschwister Jax und Jim Anderson waren einmal wie Pech und Schwefel, doch seit dem Tod des Vaters im Krieg zwischen den beiden verfeindeten Parteien EMD und UF haben sich ihre Wege kontinuierlich voneinander entfernt. Während Jim sich aus Frust der EMD anschliesst und somit dem Pfad seines Erzeugers folgt, wird Jax seit einiger Zeit vermisst. Genau das wird dem Bruder zum Verhängnis, denn dem Wunsch seines Vaters, dass er sich um seine Schwester kümmern soll, kann er so nicht gerecht werden. Nach dem Ende seiner Ausbildung begibt sich der Held auf die Suche und damit in das Abenteuer seines Lebens.

Weltallgewusel

Spaceforce: Rogue Universe ist ein typischer Weltall-Shooter, wie er in den letzten Jahren schon oft gesichtet wurde. Mit Maus und Tastatur ausgerüstet macht ihr euch auf, jede Menge Schiffe zu zerstören und die freie Welt zu erkunden. Dabei werdet ihr zunächst von der dünnen Storyline an die Hand genommen, die man aber auch ignorieren und sich so den eigenen Weg durch das weite All erkämpfen kann. Dies ist allerdings nicht zu empfehlen, da insbesondere zu Beginn an jeder Stelle unfair starke Gegner warten, die einem schnell den Garaus machen. Überhaupt scheint das freie Spiel nicht ausgereift zu sein. An jedem Sprungpunkt warten Piraten und die freien Missionen sind bereits nach wenigen Stunden repetitiv und können nicht wirklich motivieren. Letzteres Defizit teilt Spaceforce mit Darkstar One. Schade ist dabei auch, dass die Hauptstory nur recht kurzfristig an den Bildschirm fesselt. Zu oberflächlich wird das Verhältnis zwischen den einzelnen Fraktionen dargestellt, zu lustlos und uninspiriert die Geschichte weitererzählt. Ferner stellt die nicht gelungene deutsche Sprachausgabe die ohnehin schon blassen Charaktere noch befremdlicher und künstlicher dar.

Wenn die Geschichte nichts taugt, sollte zumindest die Simulation entschädigen, möchte man meinen. Doch auch diese bietet leider nicht mehr als zu oft gesehene Strukturen. Wieder einmal ist die Steuerung vor allem auf Maus und Tastatur ausgelegt. Zwar ist eine Joystick-Bedienung integriert, allerdings wurde diese so schwach und fehlerbehaftet implementiert, dass man zu Recht fragen darf, ob sie von vornherein geplant und gewollt gewesen war. Bereits bei unserer Vorschau vor einigen Monaten haben wir diesen Makel kritisiert, doch geändert hat sich kaum etwas.

Spaceforce - Rogue Universe
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Patrik Nordsiek

Spaceforce---Rogue-Universe


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Patrik Nordsiek am 15 Aug 2007 @ 19:54
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