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Splinter Cell - Double Agent: Review

  Personal Computer 

Lange, lange mussten wir auf die PC-Version von Splinter Cell: Double Agent warten. Während Konsolenspieler schon längst mit Sam Fisher durch die Lande zogen, verschiebte sich der Releasetermin immer weiter nach hinten. Am. 9. November 2006 war es dann aber endlich so weit und auch wir PC-Spieler konnten uns endlich wieder das Nachtsichtgerät aufsetzen und uns ins Gefecht stürzen. Ob sich die lange Wartezeit auf den neuen Splinter Cell-Titel gelohnt hat, erfahrt ihr im folgenden Test.

Spiel's noch einmal, Sam

Aller Anfang ist schwer, doch nicht, wenn man einen guten Lehrer hat. Der erste Level dient euch als Tutorial, bei dem Sam Fisher mit seinem Partner in Island einen Raketenstart verhindern soll. Euer Gefolgsmann zeigt euch hierbei sämtliche Aktionen, welche ihr ihm einfach nachmachen müsst, um die ersten Hürden im Spiel zu überwältigen. Nachdem die erste Mission abgeschlossen ist, beginnt das eigentliche Spiel erst richtig in Fahrt zu kommen.

Sam erfährt von seinem Chef Lambert, dass seine Tochter bei einem Unfall ums Leben kam, woraufhin Sam in eine tiefe Krise stürzt und von Depressionen gequält wird. Doch trotzdem gibt Lambert ihm auf Bitten wiederholt einen kniffligen Job, der Sam direkt ins Bundesgefängnis von Ellsworth bringt. Dies ist allerdings Teil seines Auftrags, um Kontakt zu Jamie Washington zu knüpfen, welcher Mitglied der Terroristenvereinigung John Browns Army (JBA) ist. Nachdem Sam mit Hilfe von Jamie Washington erfolgreich aus dem Gefängnis entkommen konnte, nimmt ihn Jamie mit zum JBA Hauptquartier und Sams Leben als Doppelagent beginnt. Sein Auftrag für die NSA ist es, die Terroristenvereinigung zu unterwandern und von innen heraus zu vernichten, doch ist er überhaupt gewillt, noch weiterhin den Laufburschen für die NSA zu spielen? Dies obliegt euch, denn sämtliche Schritte, die ihr in Zukunft tätigen werdet, senken oder steigen euer Vertrauen bei den beiden Parteien.

Die Missionsziele sind von nun an unterteilt in NSA- und JBA-Aufträge, die jeweils bei einer der beiden Parteien das Vertrauen auf- oder abbauen. So bespitzelt Sam zum Beispiel in Shanghai ein Treffen der JBA-Führung mit einem Waffenhersteller, wobei die JBA spitz auf die Pläne ist, ohne dafür zu zahlen, hingegen die NSA den guten Waffenproduzenten eher Tod sehen möchte, weil er ein zu grosses Risiko darstellt. Wie die Story hier ihren Lauf nehmen wird, entscheidet ihr!

Interface adé

Komplett umgewöhnen müssen sich die alten Hasen der Splinter Cell-Reihe, denn im neuesten Abenteuer von Sam Fisher verzichtet Ubisoft auf sämtliche Informationsfenster auf dem Bildschirm, was das Geschehen noch realer rüberbringen soll. Anhand einer Leuchtdiode auf Sams Rücken können nun die einzelnen Sichtbarkeitsstufen abgelesen werden. Unterteilt in grün, gelb und rot signalisiert Sams Leuchte auf dem Rücken eingehend und unmissverständlich, wann es heisst, die Füsse in die Hand zu nehmen und unterzutauchen. Schmerzlich vermisst haben wir den Lautstärkebalken und so darf nun geschätzt und vermutet werden, ob der Gegner einen hört oder nicht, wenn man durch die Botanik schleicht. Auch das Ablenken durch Sams Pfeifen ist eher ein Glücksspiel, denn anscheinend haben Sams Widersacher alle was an den Ohren, oder warum reagieren diese erst in kürzester Entfernung auf Sams vergebliche Versuche, auf ihn aufmerksam zu machen?

Neu hinzugekommen sind Gadgets, welche ihr euch freischalten könnt, indem ihr die in den Missionszielen gekennzeichneten Missionen mit einem Stern erfolgreich abschliesst. Leider werden diese Gadgets aufgrund eines Bugs bisher leider nicht zum Spielinventar hinzugefügt, was besonders beim Hacktool-Update ärgerlich ist, denn in späteren Aufträgen stehen euch so nur vierzehn Sekunden zum Hacken zur Verfügung, was extrem knapp bemessen ist und unbedingt durch einen Patch gerichtet werden muss!

Die Zeit der drei Alarmbegrenzungen gehört nun auch endgültig der Vergangenheit an, denn in den meisten Missionen reicht schon eine auffällige Aktion und der Missionsauftrag des unentdeckten Vorgehens ist Geschichte. Letzteres ist Pflicht seit dem ersten Teil der Reihe und die Entwickler halten auch brav am Konzept fest. Daher sollte man sich auch hin und wieder einen der patrouillierenden Kameraden schnappen und verhören, denn einige Personen, auf die Sam Fisher im Verlauf des Spiels stösst, haben recht interessante Infos parat, die sich Sam durch das Ausschalten der Widersacher anderweitig beschaffen müsste, um das Missionsziel zu erfüllen. Auch die KI wurde zeitgemäss angepasst und so gehen Sams Widersacher jedem verdächtigen Geräusch, bis aufs Pfeifen, und Schatten nach und durchkämmen jede Ecke, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Splinter Cell - Double Agent
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Marco Peters

Splinter-Cell---Double-Agent


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Marco Peters am 21 Nov 2006 @ 06:12
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