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Star Wars - Battlefront II: Review

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Vor knapp einem Jahr war die Macht mit Lucas Arts, Star Wars Battlefront schlug ein wie eine Bombe. Zwar waren die Wertungen verschiedener Magazine nicht unbedingt rosig, dennoch verkaufte sich der Titel wie warme Semmeln. Grund genug also für Lucas Arts, schnellstens einen Nachfolger zu produzieren, um diesen gleichzeitig mit dem Release des letzten Star Wars-Films auf DVD der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir haben uns ein Lichtschwert geschnappt und uns in die Reihen von Lord Vader begeben.



Gameplay

Ähnlich wie im ersten Teil, haben die Entwickler Battlefront II auf den Multiplayer-Modus ausgelegt, dabei hat sich Entwickler Pandemic besonders viel bei dem Konkurrenten Battlefield abgeschaut. Zwei Parteien (Separatisten gegen die Klonkrieger, Rebellen gegen das Imperium) treten auf einer Map gegeneinander an. Dabei bietet Battlefront II verschiedene Spielmodi. In den beiden Capture the Flag-Modi müssen die Spieler mit aller Macht versuchen, so viele Flaggen wie möglich zu erobern und diese entweder in die eigene oder aber in die feindliche Basis hineinzuschmuggeln. In dem Modus Jagd wird ein Team zu Gejagten. Läuft das Zeitlimit aus und das verfolgte Team wurde nicht vollständig vernichtet, verliert der Jäger. In den beiden Modi Angriff und Eliminierung geht es hauptsächlich um die Vernichtung des feindlichen Teams, wer am Ende mehr Punkte auf seinem Konto gutgeschrieben bekommen hat, der gewinnt die Schlacht. Der spannendste Modus ist jedoch die "Eroberung". Ähnlich wie in Battlefield, müssen beide Parteien so genannte Kommandoposten erobern, die mit einer Flagge gekennzeichnet sind. Welches Team zuerst alle Punkte auf einer Map eingenommen hat, gewinnt. Zudem verliert derjenige, der keinerlei Verstärkungspunkte besitzt. Die Anzahl der Verstärkungspunkte verringert sich automatisch durch den Verlust von Kommandoposten. Die einzelnen Kommandoposten sind übrigens auch gleich die Einstiegspunkte, an denen der Spieler nach dem Tod wieder neu einsteigen kann.

Wie in Battlefield und im Vorgänger Battlefront, besitzen die vier verschiedenen Kriegsparteien unterschiedliche Truppengattungen. Während der einfache Soldat nur mit einem leichten Blastergewehr und einigen Handgranaten ausgestattet ist, kann zum Beispiel die Allianzvorhut mit einem Raketenwerfer Panzer und andere Hindernisse im Nu auseinandernehmen. Auch fest installierte Verteidigungssysteme lassen sich somit leicht umgehen. Der Scharfschütze erklärt sich von selbst. Er kann sich in hohen Türmen oder dunklen Gassen verstecken und Gegner mit seinem Scharfschützengewehr aufs Korn nehmen. Wenige Treffer reichen aus, um den Feind niederzustrecken. Allerdings gestaltet sich dies nicht so einfach wie bei der Konkurrenz, da Battlefront II insgesamt deutlich rasanter abläuft. Die Techniker können zwar weniger austeilen, doch dafür Strukturen reparieren, Verteidigungslinien errichten und mit ihren Sprengstoffpaketen gleich eine halbe Basis in die Luft fliegen lassen. Des Weiteren verfügt jede Partei noch über zwei weitere Spezialeinheiten, die unterschiedliche Fähigkeiten mit sich bringen. So kann der Klon-Commander zum Beispiel die Moral der Truppe in seiner Nähe erhöhen, der Bothanische Spion hingegen kann sich nicht nur selbst heilen und sich unsichtbar machen, er kann sogar auf einen Flammenwerfer zurückgreifen und seinen Feinden damit mächtig einheizen. Insgesamt bietet Battlefront II eine gelungene Mischung aus verschiedenen Truppenklassen, zudem hat jede Partei ihre eigenen Spezialeinheiten. Dabei kommt es in den Schlachten stets auf das richtige Mischungsverhältnis an. Laufen in einer Map nur Soldaten mit einem Raketenwerfer durch die Gegend, wird die Niederlage vorprogrammiert sein.

Etwas Besonderes stellt die Weltraumschlacht dar. Hierfür haben die Entwickler nur zwei unterschiedliche Truppengattungen vorgesehen: Den einfachen Soldaten und den Piloten. Der Pilot ist zwar nur mit einer einfachen Laserpistole ausgestattet, kann aber sein Raumschiff während eines Fluges reparieren. Besonders Bomberpiloten, dessen Raumschiffe nur langsam durch das Weltall pflügen, werden diese Eigenschaft schnell lieben lernen.

Star Wars - Battlefront II
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 11 Nov 2005 @ 07:25
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