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Star Wolves 2: Review

  Personal Computer 

Star Wolves war im vergangenen Jahr ein kleiner Überraschungshit. Die Mischung aus Rollenspiel und Echtzeit-Strategie gefiel einigen Spielern und kam auch bei der Presse ordentlich an. Kein Wunder, dass Frogster Interactive mittlerweile einen zweiten Teil nachgeschoben hat und für neue aufregende Piratenjagden sorgen will. Kann der zweite Teil sich in noch höhere Wertungsregionen katapultieren?

Wie im Vorgänger schlagt ihr euch in Echtzeit-Schlachten mit Piraten und Ausserirdischen im zweiundzwanzigsten Jahrhundert herum. Sieben Jahre nach dem ersten Teil angesiedelt, geht ihr erneut auf die Jagd, diesmal jedoch in einer erheblich offeneren Spielwelt. Musstet ihr im ersten Teil noch Missionen in den einzelnen Sektoren bewältigen, bevor ihr über das Menü zum nächsten Einsatz fliegen konntet, steht euch nun das grosse Universum zur Verfügung, die Entwickler haben lediglich wenige Beschränkungen auferlegt. In Haupt- und Nebenaufgaben unterteilt, erlebt ihr die Geschichte eurer Crew. Abwechslungsreiche Ziele und Wendungen in der Geschichte sorgen für kurzweilige Unterhaltung.

Reise in die unendliche Langeweile ?

Die Handlung läuft, wie bereits angedeutet, nicht streng linear ab, so dass ihr häufig mehrere Lösungsansätze für das Vorankommen habt oder sogar einen Auftrag ablehnen könnt. Viele der Nebenmissionen sind jedoch eher bieder geraten. Langweilige Textmenüs informieren über Art und Inhalt der Aufgaben sowie den zu erwartenden Lohn bei erfolgreicherem Abschluss. Zumeist jagt ihr dabei Piraten oder sammelt bestimmte Waren ein. Aufgrund der teils sehr langen Reisezeiten sitzt ihr dann gelegentlich sehr lange angeödet vor dem Bildschirm, trotz bis zu vierfacher Spielgeschwindigkeit. Puristen mögen es realistisch finden, dass die Missionsziele häufig sehr weit voneinander entfernt liegen, doch in der Spielpraxis sinkt die Dynamik spürbar ab und Langeweile macht sich rasch breit. Überraschungen sind bei der Erkundung des grossen Universums spärlich gesät. Einige Missionen sind miteinander verknüpft, doch von einem durchgehenden roten Faden in der Handlung kann keine Rede sein, die Verbindung der Missionen erscheint regelrecht willkürlich.

Steuerung und Interface sind Veteranen des Vorgängers geläufig, hier hat es keine nennenswerten Änderungen gegeben. Die einzelnen Kampfschiffe lassen sich zu verschiedenen taktischen Grüppchen zusammenfassen, denen ihr definierte Aufgaben zuordnen könnt. Ihr kommandiert erneut die kleine Gruppe aus Söldnern, die von ihrem Mutterschiff Unterstützung erhalten. Diesmal profitiert das Mutterschiff auch von den Aufwertungen der Charaktere, was zuvor nur bei den Jägern von Vorteil war. Die Fähigkeitsbäume sind weitestgehend unangetastet geblieben. Ihr verteilt also erneut wieder Erfahrungspunkte auf eure passiven und aktiven Fertigkeiten. Wenige neue Raumschiffe und Waffen wurden ins Spiel integriert, hier wäre mehr Abwechslung für den gewieften Taktiker wünschenswert gewesen.

Star Wolves 2
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 20 Sep 2006 @ 19:14
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