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Stargate Resistance: Review

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Stargate ist eine ziemlich starke Marke. Der Pilotfilm sorgte für hohe Quoten. Die Serie brach so manchen Rekord. Auf satte zehn Staffeln brachte es das SG-1, und der Ableger Atlantis erreichte immerhin fünf Staffeln. Nur das dazugehörige Spiel fehlte bisweilen. Es ist nicht so, dass nie ein solcher Titel in Entwicklung war, doch wurde Stargate SG-1: The Alliance vorzeitig eingestellt und das MMORPG Stargate Worlds braucht dringend Geld. Geld, was die Entwickler jetzt mit Stargate Resistance, einem Taktik-Shooter, einspielen möchten.

Wenig Umfang

Es ist gar nicht so lange her, da wurde der Titel überraschend angekündigt. Die ersten Bilder sahen ihrer Zeit zwar nicht gerade umwerfend, doch immerhin brauchbar aus. Stellt sich natürlich die Frage, ob die Stargate-Fans unter euch einen Blick riskieren sollten. Wie geschrieben: es handelt sich um einen Taktik-Shooter. Gespielt wird dabei aus einer dritten Person. Es wird die Spielerklasse gewählt und schon kann es losgehen. Doch zuvor muss natürlich erst einmal ein passender Server gefunden werden, denn Resistance ist ein reiner Onlineshooter. Einen Solopart gibt es nicht. Private Server lassen sich bisher übrigens auch noch nicht anlegen, obwohl der Titel auf Basis der Unreal-Engine 3 läuft.

Auf den Servern laufen bisher drei verschiedene Karten. Auf der Erde können sich die Menschen mit den System Lords erbitterte Kämpfe um das Stargate Center liefern. Auf dem fernen Planeten Amarna dürft ihr dann möglichst viele Abschüsse sammeln und auf Piramess Daten aus der gegnerischen Basis stehlen. Wer jetzt aufgepasst hat, der weiss schon, welche Spielmodi die Entwickler eingebaut haben: Domination, Team Deathmatch und eine Form von Capture the Flag. Suboptimal: Statt die drei Modi auf allen drei Karten anzubieten, gibt es sie lediglich auf jeweils genau einer Karte. Klartext: Abwechslung wird zum jetzigen Zeitpunkt sehr klein geschrieben. Wenn ihr euch auf der Erde ein packendes Deathmatch liefern wollt, werdet ihr wohl oder übel in die Röhre schauen.

Nicht gehaltene Versprechen

Auf der anderen Seite: So packend ist der Kampf auf Leben und Tod nun auch wieder nicht. Von dem vorab versprochenen taktischen Tiefgang werdet ihr wenig bis gar nichts merken. Zugegeben: Sowohl die System Lords als auch die Menschen verfügen je über drei Klassen. Und sie sind auch in der Tat unterschiedlich und erfordern eine andere Vorgehensweise. Das Problem ist nur, dass auf Grund des durchwachsenen Leveldesigns jedwede Taktik im Keim erstickt wird. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass Stargate Resistance über kein anständiges Deckungssystem verfügt, die Kollisionsabfrage oft nicht richtig funktioniert und die Gänge unübersichtlich sind. Die einzige Lösung: Mit gezückter Waffe durch die Gegend latschen und auf alles schiessen, was nicht bei drei durch das Stargate verschwunden ist.

Stargate Resistance
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Michael Hoss

Stargate-Resistance


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Michael Hoss am 07 Mrz 2010 @ 16:13
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