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Starpoint Gemini: Review

  Personal Computer 

In einem Science-Fiction-Universum reisen, handeln, forschen und kämpfen. Da kommen entweder stundenlange gute Unterhaltung oder eine enorme Langeweile dabei heraus. Das sagt uns zumindest unsere bisherige Erfahrung mit Tests zu Weltraumspielen, bei denen generische Abläufe oftmals längeren Spielspass verhinderten. Starpoint Gemini will als Mischung von Echtzeitstrategie und Rollenspiel überzeugen und eben diese angesprochene Langeweile auf Dauer verhindern.

Ehrlich fliegt am längsten?

Als Kapitän eines noch unbedeutenden kleinen Raumschiffes startet ihr ins Abenteuer. Dass ihr im Verlauf der Geschichte immer grössere Schiffe mit mächtigeren Waffen und grösserem Laderaum befehligen werdet, ist keine Überraschung. Ein lange Zeit unerreichbares Sternensystem, bestehend aus 50 Sektoren, gilt es zu erkunden, und mit Gütern zu handeln. Nicht unbedingt verwunderlich, dass es da Weltraumpiraten auf eure Handelswaren abgesehen haben und ihr euch eurer Haut in Gefechten erwehren müsst.

Doch nicht nur mit dem Handel könnt ihr Geld verdienen. Mit Hilfe von Missionen, in denen ihr Ziele der Auftraggeber erfüllt, verschafft ihr euch ebenso die notwendige finanzielle Grundlage, um Upgrades für euer Schiff kaufen zu können. Oder ihr arbeitet im Asteroidenfeld und baut Rohstoffe ab. Wie ihr eure Finanzen aufpäppelt, bleibt euch überlassen. Selbst eine Karriere als Pirat ist möglich, sofern ihr den kriminellen Weg nicht scheut. Erledigte Feinde bringen euch Erfahrungspunkte ein, mit dessen Einsatz ihr eure Spezialtalente allmählich erhöhen könnt.

Neben den Upgrades für euer Schiff sind es gerade diese Talente, die einen Grossteil der Motivation des Spiels ausmachen. Das mühevoll erarbeitete oder erbeutete Geld in neue Ausrüstungsobjekte oder bessere Crewmitglieder stecken zu können und die Erfahrungspunkte gezielt zu investieren, halten bei Laune. Besonders die Investition in neue Mannschaftsmitglieder lohnt sich, denn neue Offiziere bescheren euch gleich wieder neue Spezialfähigkeiten. Dann regenerieren eure Schilde schneller, eure Feuerkraft erhöht sich oder euch steht eine höhere Sensorreichweite zur Verfügung.

Bei den Kämpfen kommt mit dem Einsatz der Spezialtalente und aufgewerteter Schiffselemente viel Taktik ins Spiel. Auch wenn ihr euch die Weltraumschlachten eher wie typische Seeschlachten auf einer unsichtbaren Meeresoberfläche vorstellen solltet, denn ihr erkundet das Weltall auf einer reinen 2D-Karte. Diese sieht zwar nach einer 3D-Umgebung aus, doch ist dies nur optische Beigabe. Nach unten oder oben könnt ihr nicht fliegen, was den Gefechten etwas strategische Tiefe nimmt. Mit einer Mischung aus WSAD-Steuerung und Maushandhabung navigiert ihr durch die Gebiete und stellt euch euren Feinden. Dummerweise ist es gerade diese Steuerung, die euch den Spielspass mindert. Ein leicht zu langer Druck auf die Taste A und schon driftet ihr ein Stück zu weit und könnt euren Kontrahenten nicht mehr treffen, oder bietet mit einem geschwächten Schutzschild ein zu leichtes Ziel.

Starpoint Gemini
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 12 Jun 2011 @ 17:16
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