GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Stateshift: Review

  Personal Computer 

In der fernen Zukunft lassen sich die Rennboliden steuern wie einst beim Klassiker Pole Position. In der fernen Zukunft sehen die Rennareale aus, als seien sie dem ersten Teil von Unreal entsprungen, allerdings aus der Alphaphase des Shooters. Und in der fernen Zukunft wird es hoffentlich nicht mehr solche bescheidenen Computerspiele geben, mit denen man sich als Redakteur herumplagen muss.


Man hat ja schon viel gesehen in den Jahren als Rennspieltester. Immer wieder taucht ein Titel der WipeOut- oder Planet of Death-Marke auf, oftmals mit viel Witz und eigenständigen Ideen, manchmal auch nur als langweilige Kopien. Doch mit Stateshift hat die niederlandische Firma Playlogic nun wahrlich den Vogel abgeschossen. Als wir nach der Installation ein erstes Rennen absolvierten, trauten wir unseren Augen nicht. Die Grafik des von der PSP portierten Titels quält uns mit unansehnlichen Texturen, eckigen Kanten, grausigen Effekten, Würgreiz auslösenden Farbgebungen, augenfeindlichen Geschwindigkeitseffekten und lächerlichen 800x600 Bildpunkten.

Das wird auch auf keiner der insgesamt 14 Strecken besser. Doch nicht nur, dass die Grafik miserabel ist, selbst das Streckendesign ist fürchterlich eintönig, teils sogar erschreckend unübersichtlich trotz der einfachen Strukturen. Zwei Kameraperspektiven stehen zur Verfügung, eine Cockpitansicht sucht ihr vergebens. Ähnliches müssen wir auch über das lachhafte Schadensmodell berichten. Nur, wenn ihr frontal gegen eine Mauer rast, löst sich euer Vehikel in ein paar herumfliegende Einzelteile auf. Geradezu beschämt ob dieses unspektakulären Effekts schaut man schon freiwillig weg. Sonstige Kontakte mit Gegnern und Begrenzungen haben kaum Einfluss, verlangsamen allerhöchstens eure Fahrt.

KI für Newbies, und fehlende Informationen

Aber kein Problem, denn mit einsammelbaren Extras, die in Form blauer Kügelchen auf den Strecken alle paar hundert Meter erscheinen, aktiviert ihr euren Dragsterboost und seid wieder rasch an den Kontrahenten vorbeigezogen. Wie eure derzeitige Position im Vergleich zu den Gegnern ist und wo ihr euch gerade in der Runde befindet, könnt ihr nicht ausmachen, da es keine Minimap oder zuschaltbare Anzeigen gibt. Lediglich eure derzeitige Platzierung wird euch offenbart. Eine Qualifikation vor den Rennen gibt es nicht, ihr startet jeweils vom letzten Platz aus, wie einfallsreich. Da fällt einem kaum noch auf, dass die Wagen allesamt gleich aussehen. Eigentlich nur konsequent, denn sie verhalten sich ja auch in den Rennen total identisch. KI für Newbies, bitte diesen Kurs gleich auch mal belegen. Danke!

Stateshift
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Markus Grunow

Stateshift


Stateshift


Stateshift


Stateshift


Markus Grunow am 30 Mrz 2009 @ 08:20
oczko1 Kommentar verfassen