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Storm - Frontline Nation: Review

  Personal Computer 

Rundenbasiert geht es zu im Spiel von Colossai Studios. Die Ähnlichkeiten zur Total War-Reihe sind unverkennbar, auch wenn man mit den Hexfeldschlachten versucht, dem Spiel einen eigenen Touch zu verleihen. So entwickelt ihr nach und nach bessere Waffen, baut eure Armee kontinuierlich aus und liefert euch Schlachten mit den angrenzenden Ländern. Kann der Titel langfristig mit dem bekannt erscheinenden Spielgerüst überzeugen?

Ich muss mal eben noch die Welt retten...

In beiden Spielmodi, der Kampagne und im freien Modus gilt es, die Welt zu erobern. In der Kampagne könnt ihr dabei die Geschicke der Grossmächte Frankreich, Russland, Grossbritannien, Deutschland und USA übernehmen. Wer eine packende Geschichte erwartet, wird von der Kampagne jedoch eher enttäuscht sein. Zusammengeflickte Missionen warten auf ihre Erledigung. Da macht es glatt mehr Spass, sich im freien Modus auszutoben, zumal ihr hier aus satten 45 Staaten wählen könnt und es ebenso zu gelegentlicher Abwechslung kommt. Zeitweise könnt ihr euch Boni durch erledigte Aufträge verdienen. Aus den verschiedenen Bereichen Diplomatie, Wirtschaft und Militär werdet ihr dann vor diverse Herausforderungen gestellt, um etwa mit möglichst geringem Aufwand ein Bündnis eingehen zu können.

Verbessern könnt ihr euch im militärischen Bereich durch Forschung. Dies ist jedoch allenfalls noch als ausreichend zu bezeichnen, denn allzu viel gibt es hier nicht zu entdecken respektive auszubauen. Es gibt zwar insgesamt fünf Bereiche, doch sind davon alleine drei für Bomben reserviert. Chemische, biologische und nukleare Raketen sowie Bomben lassen sich dabei erforschen. Die Prozedur der jeweiligen Erfindung dauert nicht lang, spätestens nach zwei Runden habt ihr die Neuigkeit freigeschaltet. Das schien uns im Test etwas zu einfach geraten zu sein.



Um Gebäude wie Kraftwerke oder einen Flugplatz zu bauen, ist die Hilfe eines Ingenieurs vonnöten. Ohne ihn läuft nicht viel in eurem Reich, denn er ist sowohl für den Baubereich zuständig als auch für Reparaturen und den Transport von mächtigen Waffen. Ausserdem verstärkt er den Wirkungsgrad eurer Panzereinheiten. Klingt gut, ist aber umständlich geraten, da ihr euren Super-Ingenieur jeweils nur in die nächstgelegene Provinz verschieben könnt.

Als grösste Kritikpunkte müssen wir sowohl Handhabung als auch Übersicht nennen. Sicher, Grafik ist speziell in so einem Strategietitel nicht alles. Jedoch erschweren die Farbgebung und das Design der Einheiten auf der Karte die Übersicht beträchtlich. Die Einheiten sind zwar schön gross geraten, jedoch mit ihren braun-dunkelgrünen Farben kaum zu erkennen, geschweige denn kann man direkt einsehen, um welchen Einheitentyp es sich handelt. Dafür müsst ihr eure Truppentypen schon anklicken. Auch auf dem Wasser sehen die Schiffe nicht gerade hübsch aus und erinnern eher an Containerschiffe, denn an imposante Kriegsmarine. Immerhin sorgt die geringe Einheitenvielfalt dafür, dass ihr euch nicht viele Truppentypen merken müsst.

Storm - Frontline Nation
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Markus Grunow

Storm---Frontline-Nation


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Markus Grunow am 25 Jul 2011 @ 11:00
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