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Stranger: Review

  Personal Computer 

Die Sudden Strike-Entwickler sind auf Abwegen: Mit Stranger veröffentlicht Fireglow ein Action-Rollenspiel, das eine interessante Verquickung von Strategie und Rollenspiel verspricht. Leider funktioniert dies nur im Ansatz wirklich gut. Warum das so ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Gefängnishaft

Steiger, Kagar und Mordlock sind schon arme Säue: Weil in der Welt von Stranger jemand umgekommen ist und niemand weiss, wer den Kriminalakt durchgeführt hat, müssen diese drei per Los gezogenen Opfer in die Strafwelt Kront. Wie gemein. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass aus Kront noch keiner zurückgekehrt ist. Fortan machen sich diese drei Helden, örtlich voneinander getrennt, auf, ihren Weg zurückzufinden. Gothic lässt grüssen.

Im Gegensatz zu Gothic ist das Spiel selbst jedoch nur begrenzt interessant. Die Hintergrundgeschichte interessiert ab dem zweiten Level keinen mehr, zumal die in Comic-Strips erzählten Story-Schnipsel grausam vertont sind. Fortan gilt: Monster totklicken! Und zwar bis der Finger abfällt.

Strategie-Elemente mitgeliefert

Die auf der Verpackung hoch gepriesenen "besten Elemente der Echtzeitstrategie" sucht man meist vergebens. Das Feature, was am meisten an das beliebte Genre erinnert, ist die Formation. Ansonsten spielt sich Stranger wie ein klassisches Action-RPG im Diablo-Stil, was vor allem daran liegt, dass die Formation nicht so richtig funktionieren will. Die intelligente Formation, wie sie genannt wird, besteht lediglich aus der geschickten Aufstellung von Nah- und Fernkämpfern. Ärgerlich ist, dass diese nicht direkt umgesetzt wird, sondern erst beim Laufen. Im Kampf hält die Heldengruppe nur selten die taktischen Angaben ein, was den Sinn dieser Option ad absurdum führt.

Wenn dieser Part schon scheitert, muss doch der Rollenspielteil überzeugen können? Leider trifft das nur bedingt zu. Der innovativste und spannendste Faktor ist das Magiesystem. Anhand von verschiedenfarbigen Kristallen kann man die Aura der Charaktere beeinflussen. So können diese aus dem gemeinsamen Pool frei auf die Mitstreiter verteilt werden. Unterschiedliche Farbkombinationen ergeben übrigens nette Mischfarben. Je nach Aura sind diese dann förderlich für die ausgewählte Zauberkategorie, aber auch für die Magiedefensive.

Stranger
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 10 Jan 2008 @ 19:01
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