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Street Racing Syndicate: Review

  Personal Computer 

Raubkopien sind verboten. Wir von GBase unterstützen dies, denn wir wollen auch weiterhin innovative Spielkonzepte für euch testen. Doch jetzt halten sich bereits die Hersteller nicht mehr daran und verkaufen sogar ihre Raubkopien frech oberhalb der Ladentheke und in eingängigen Online-Shops! Doch Spass beiseite: Publisher Namco präsentiert uns eine ziemlich dreiste Kopie des Need for Speed: Underground Konzeptes und möchte offenbar ein wenig von der Erfolgsahne von EA naschen. Kopieren ist verboten, aber Konzepte klauen nicht...



Eigentlich ist es schade, wenn man einem Hersteller vorwirft, dass er eine Grundidee eines Spiels kopiert und daraus dann ein neues Spiel baut. Doch im Falle von SRS Street Racing Syndicate ist diese Tatsache einfach nicht von der Hand zu weisen, denn sowohl Spielmodi, als auch Grafikstil und die spielerischen Elemente weisen frappierende Ähnlichkeiten auf. Dennoch hat das Rennspiel auch innere Werte, die sich wohltuend von der NfS-Serie abheben, bzw. die glorreiche Vergangenheit wieder aufleben lassen. Wie im EA-Glanzwerk tretet ihr zunächst in einem bereits voll ausgebauten Wagen im ersten Rennen an, um euch die ersten Sporen zu verdienen. Nach dem Rennen steht euch ein geringes Startkapital zur Verfügung, mit dem ihr euch den ersten Wagen kaufen könnt. Um den Wagen nach und nach aufzumotzen, verdient ihr euch das nötige Kleingeld bei kleineren Strassenrennen im direkten Duell gegen andere Fahrer oder bei Rennen mit drei weiteren Fahrern. Neben den Preisgeldern könnt ihr auch gegen die anderen Fahrer wetten. Besiegt ihr den entsprechenden Wettgegner, bekommt ihr auf euer Konto zusätzliche Prämien ausgeschüttet.

Auf der Flucht vor der Polizei

Auf einer frei befahrbaren Stadtkarte fahrt ihr entweder manuell zu den Austragungsorten der Rennen oder lasst euch auf Wunsch per Knopfdruck direkt zum Ort des Geschehens befördern. Doch die Fahrt in der Stadt ist erfrischend und macht viel Spass, vor allem weil durch spektakuläre Stunts der Nitro-Boost ordentlich aufgeladen werden kann. Folglich nehmt ihr jede Bodenwelle dankbar an und schlittert mit ordentlich Power durch jede Kurve. Wer es dabei zu bunt treibt, muss damit rechnen, dass ihn die Polizei verfolgt. Um von den Wachmännern keine saftige Geldbusse verpasst zu bekommen, müsst ihr eine Zeit lang aus deren Blickwinkel verschwunden sein. Im Klartext heisst das: Kippe aus, Vollgas und abhauen!

Auch in Street Racing Syndicate liegt ein Schwerpunkt des Spiels auf den Tuning-Möglichkeiten der Fahrzeuge. Gut gelungen ist den Entwicklern dies aber nicht besonders, da das Menü im Tuningbereich nicht gerade übersichtlich ist und mit viel zu kleinen Icons aufwartet. Erheblich besser kann da die im Spiel verwendete Fahrphysik und das Streckendesign gefallen. Auf der Strecke lässt das Spiel seine PS-Muskeln spielen und kann durchaus mit dem grossen Vorbild mithalten. Jedes angebaute Tuning-Teil hat spürbare Auswirkungen auf das Fahrverhalten, dabei hat man zu keiner Zeit das Gefühl, dass die Kontrolle über die Wagen verloren gehen könnte. Fahrfehler lassen sich zumeist auf eigene Unzulänglichkeiten zurückführen. Doch hin und wieder kommt es auch zu verzögerten Reaktionen, bei denen der Fahrer unschuldig ist. Dies liegt an der verwendeten Grafikengine, die auf den Screenshots einen wahrlich nicht schlechten Eindruck hinterlässt. Doch in Bewegung auf einem Mittelklasserechner sieht die Sache dann doch anders aus. Bei voll eingeschalteten Details und eine 1024x768er Auflösung kommt es in manchen Streckenabschnitten zu ärgerlichen Rucklern, die mitunter dafür sorgen, dass wir zu spät vor Kurven reagieren. Eine stabilere Framerate wäre hier wirklich wünschenswert gewesen und sorgt für eine deutliche Abwertung im optischem Bereich.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 04 Apr 2005 @ 18:44
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