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Stronghold 3: Review

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"Bei Einbruch der Dunkelheit ... wird ein neuer Ritter geboren." So verkündet es die Verpackungsrückseite von Stronghold 3. Nach unserem Test jedoch wissen wir: "Bei Einbruch der Dunkelheit ... haben wir genug gesehen von diesem unfertigen Machwerk!" Stronghold 3 ist kein würdevoller Nachfolger der seinerzeit noch gelungenen Burgenbausimulation und hat mit immens hoher Fehlerdichte sowie allerhand anderer, sich negativ auswirkender Punkte zu kämpfen.

Nichts Neues im Spiele, my Lord!

Für Fans zunächst eine positive Nachricht: Am grundlegenden Prinzip des Spiels hat sich gar nichts verändert. Erneut warten im Solopart jeweils eine Wirtschafts- und eine militärische Kampagne auf euch. Während ihr euch in der militärischen Kampagne erneut mit dem berühmten Wolf anlegt und dem König letztlich dabei helft, seine Macht zu bewahren, konzentriert sich die Wirtschaftskampagne auf den Aufbauteil. Es wird nur wenig gekämpft und ihr werdet mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, bei der ihr definierte wirtschaftliche Ziele erreichen müsst. Weiterhin könnt ihr euch im Modus "Freies Bauen" austoben oder euch in historischen Belagerungen beweisen. Wer mag, lädt oder erstellt sich selbst eine Karte und kommt zu Ruhm und Ehre. Exakt so gab es dies auch im Vorgänger. Es fehlt jedoch der nette Königsmachermodus aus dem Vorgänger

Nach wie vor entstehen neue Gebäude ohne Umschweife und der Bau von neuen Häusern lässt sofort eure Bevölkerungsdichte anwachsen, sofern ihr über ausreichend Nahrungsmittel verfügt. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist von enormer Bedeutung für eure Bevölkerung und hat massgeblichen Einfluss auf euer Ansehen bei den Bürgern. Doch mit dem Anbau von Apfelbäumen und Gemüsegärten, der Errichtung von Viehzuchten und Fischteichen sowie dem Anbau von Getreide oder Weintrauben ist für genügend Abwechslung auf dem Tisch gesorgt.

Stronghold 3 Bild
Frisch gestärkt gehen eure Arbeiter dann auch gerne an die Rohstoffproduktion, um die Vorratskammer zu füllen. Zehn verschiedene Produkte werden gelagert, wobei darunter auch verarbeitete Materialien wie Pech, Mehl, Wolle und Kerzen sind. Die Übersichtlichkeit geht mit zunehmender Anzahl an Produktionsgütern ein wenig flöten. Es ist mühselig, sich über den Stand der Dinge zu informieren, und es bedarf so einiger Mausklicks. Besser kann da schon das sehr direkte Feedback aus der Bevölkerung gefallen. Die Bürger lassen euch sofort wissen, wenn es ihnen an etwas mangelt.

Die Aufgabenstellungen reichen von vorgegebenen Produktionsmengen eines bestimmten Rohstoffes bis hin zur Errichtung kompletter Burganlagen, für die ein enormer Aufwand betrieben werden muss. Dabei tauchen immer wieder Schwierigkeiten in Form von Rattenplagen, Anhäufungen von Unrat, Feuer, Verbrechen oder Krankheiten in eurer Burg auf. Diese auftretenden Mühsamkeiten könnt ihr durch entsprechende Einheiten und Gebäude bekämpfen. Problematisch ist, dass ihr eure Burgenstadt so aufbauen müsst, dass sich die Wege des Warentransports nicht unendlich in die Länge ziehen. Aufgrund der meist kleinen Areale ist dies oftmals schwer einzuschätzen und es bedarf einiger Übung, bis ihr den Dreh raushabt und eure Bäcker beispielsweise mit dem produzierten Brot nicht mehr elendig weit laufen müssen. Effizienz ist in Stronghold 3 leider eine Frage von Versuch und Irrtum.

Stronghold 3
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Birgit Grunow

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Birgit Grunow am 07 Nov 2011 @ 20:12
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