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Sudden Strike 3 - Arms for Victory: Review

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"Jungs, ich kann nichts sehen! Geh' doch einer mal vor nachschauen, ob hinter dem nächsten Baum ein feindliches Bataillon auf uns wartet?" Diese Frage werdet ihr euch in Sudden Strike 3: Arms for Victory des Öfteren stellen. Besonders dann, wenn es schon einige eurer Panzer wie aus dem Nichts zerbröselt hat. Wer jetzt von euch vermutet, dass sich auch der dritte Teil der Sudden-Strike-Serie mit einem hohen Schwierigkeitsgrad präsentiert, liegt goldrichtig. Aber kann der dritte Teil an den Ruhm der Reihe wirklich anknüpfen?

Was ist es und wie spielt es sich?

Sudden Strike 3 ist ein Echtzeit-Strategiespiel vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Und da sich im Ozean dieses Genres eine Menge Spiele tummeln, ist die Konkurrenz dementsprechend gross. Auch die Erwartungshaltung an den dritten Teil aus dem Hause Fireglow ist sehr hoch, da die beiden Vorgänger dieser Serie zu den Klassikern gehören. Der Entwickler hat diesmal mehr Wert auf Masse anstatt Klasse gelegt. So kommandiert ihr beispielsweise in der Kampagne am Omaha Beach, während der Landung der Alliierten in der Normandie, nicht einen Soldaten, nicht zehn oder fünfzig sondern gleich mehrere Hundert.

Sudden Strike 3 - Arms for Victory Bild

Jetzt werdet ihr sagen, dass damit bestimmt eine zwanghafte Unübersichtlichkeit einhergeht. Und leider stimmt das auch. Zwar versucht das Spiel mit Übersichts- und Mini-Map dem Verlangen nach Kontrolle gerecht zu werden, was aber mehr schlecht als recht gelingt. Zum einen erscheint der Truppennachschub gänzlich ungruppiert auf der Karte und verstreut sich selbstständig in alle Himmelsrichtungen. Die Konsequenz daraus ist, dass ihr mit mühseligen Mausklickorgien alle Einheiten wieder zusammenbringen müsst, solltet ihr das Gruppieren der Einheiten bei der Anlandung verpasst haben.

Zum anderen fehlen ordentliche Formationsbefehle, um dem Gewusel schneller Struktur und Übersichtlichkeit aufzuzwingen. Ein Beispiel für eine schlauere Lösung zeigte in diesem Jahr Theatre of War. Jeder Trupp wird dort von einem Kommandanten angeführt. Selektiert ihr diesen mit einem Doppelklick, werden auch alle übrigen Einheiten der zugehörigen Truppen ausgewählt. Zwar gibt es in Sudden Strike 3 auch Kommandanten, die haben aber ausser besseren Späheigenschaften keine weitere Bedeutung. Die Bedienung ist also weder wirklich komfortabel noch sonderlich innovativ.

Sudden Strike 3 - Arms for Victory
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Stefan Spill

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Stefan Spill am 02 Jan 2008 @ 07:48
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