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Super-Bikes - Riding Challenge: Review

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Auf den jüngsten Spross der Super-Bikes-Serie darf zwar kein Champagner regnen, wohl aber ein bisschen Sekt. Denn wenn es eine Motorrad-Simulation schafft, mit ihrer physikalisch korrekten Darstellung Gas zu geben, darf das ein wenig gefeiert werden.

Schon lustig, wenn eine Motorrad-Sim damit wirbt, RPG-Elemente anzubieten. Wie soll das aussehen? Im Fall von Super-Bikes Riding Challenge etwa so: Der Spieler erntet für Fahrsiege Punkte, die er in seine Fähigkeiten als Fahrer investiert. Beispielsweise in Balance, Falltechnik, Bedrängen von Kontrahenten oder Willenskraft, gegen die Bedrängung von anderen. Die aus Evolution GT bekannten Features funktionieren auch hier prächtig. Was Rennsim-Puristen eher abschreckt, bietet für den Gelegenheitsfahrer jede Menge Spasspotential. Auf der Basis einer ordentlichen Physik-Engine, Marken-Lizenzen und einer passablen grafischen Darstellung, kann mit Super-Bikes Riding Challenge trotz extremer Kurvenlage sonst kaum noch was schief gehen.

Drei-Klassen-System

Zu den Hauptspielmodi der Riding Challenge zählen der Pokalmodus (ohne RPG-System) und der Karrieremodus inklusive Meisterschaft. Darüber hinaus könnt ihr euch bei den freien Fahrten auslassen oder bei den Herausforderungen Erfahrungspunkte erspielen, zugunsten der Erweiterung von Fähigkeiten.

Wer die Karriereleiter erstürmt, muss schon ein ordentliches Gefühl für die Maschine und die Balance haben. Dann klappt's auch mit den Pokalen. Es macht einen Unterschied, ob ihr in den Rennen den ersten oder nur den dritten Platz erreicht. Unter anderem wirkt die Platzierung auf die Verteilung von Erfahrungspunkten und auf die Vergabe von neuen Ausrüstungsgegenständen ein. Anzug, Helm, Stiefel und Handschuhe spielen bei den Fahrleistungen nämlich auch noch eine Rolle. So ist es beispielsweise möglich, mit dem richtigen Helm einen Bonus auf das Tempo zu erhalten. Nach jedem Rennen entsteht so im Laufe einer Saison ein mehr oder weniger individuell konfigurierter Fahrer.

Eine der Möglichkeiten, sich im Rennverkehr zu verhalten, kann als besonders fragwürdig eingestuft werden. Nämlich die Bedrängung von Gegnern, respektive die Auswirkung dessen. Wer dicht auf einen Kontrahenten auffährt, so auch seinen Windschatten ausnutzt, bedrängt diesen. Über dem Kopf des Fahrers deutet eine Skala darauf hin, wann der Fahrer aus lauter Nervosität einen Fehler begeht. In diesem Spiel drehen sich die Fahrer kurz um und verlieren an Geschwindigkeit. Bei steigender Nervosität dröhnt der schneller werdende Herzschlag aus den Lautsprechern. Mitunter geschieht das schon direkt nach dem Start, wenn die Fahrer in Reih und Glied die erste Kurvensitutation meistern wollen. Abhilfe schafft nur das Investieren von Erfahrungspunkten in die Willenskraft.

Super-Bikes - Riding Challenge
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Thomas Richter

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Thomas Richter am 16 Okt 2006 @ 07:26
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