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Supremacy - Four Paths To Power : Review

  Personal Computer 

Viele Rundenstrategiespiele hat es in letzter Zeit wahrlich nicht gegeben. Mit Supremacy bringt das Team von Matrix Games nun endlich wieder einmal einen neuen Genrevertreter auf den Markt, der sich mit seinem eher comicartigen Look sowie dem futuristischen Weltraumszenario deutlich von der übrigen Konkurrenz unterscheidet. Weil etwas Abwechslung bekanntlich nicht schaden kann, wollten auch wir uns den Titel mal etwas genauer anschauen. Also nichts wie rein ins Cockpit und auf ins Weltall!

Insbesondere für Genreneulinge und unerfahrene Zocker ist ein Tutorial ein äusserst wichtiger Bestandteil eines Spiels. Umso ärgerlicher, dass man in Supremacy nur eine ziemlich dürftige Einführung in Form einer HTML-Datei findet, die man sich erst einmal ausdrucken muss, um dann sämtliche darin beschriebenen Schritte auf einer vorgefertigten Karte nachvollziehen zu können. Nichtsdestotrotz sollten Anfänger das biedere Tutorial unbedingt absolvieren, während sich Profis die Einleitung gut und gerne auch sparen können.

Ihr habt die Wahl!

Habt ihr die Steuerung im Griff und das Spielprinzip zumindest einigermassen verinnerlicht, kann es dann endlich losgehen. Zumindest fast, denn bevor ihr aufs Schlachtfeld ziehen könnt, müsst ihr euch erst einmal entscheiden, ob ihr alleine gegen den Computer oder gegen einen anderen menschlichen Mitspieler antreten möchtet. Anschliessend gilt es sich noch für einen der vielen verschiedenen Spielmodi zu entscheiden. Besonders herausfordernd ist hier der so genannte Rescue Hero-Modus, bei dem ihr einen Helden aus feindlichem Territorium befreien und in eure eigene Basis zurückbringen müsst. Doch auch die übrigen Varianten Conquest, Protect Home Planet, King of the Station, Capture Home Planet und Body Counts machen zumindest anfangs richtig Spass. Nur eine Kampagne oder zumindest einen Story-Modus haben die Entwickler leider nicht integriert. Schade auch, dass man in sämtlichen Modi gegen nur einen Gegner gleichzeitig antreten kann. Gerade Partien mit drei oder vier Spielern hätten die Schlachten nicht nur um einiges interessanter gemacht, sondern auch für etwas mehr Langzeitmotivation gesorgt. Denn auch wenn das Spiel eine riesige Auswahl verschiedener Karten mit sich bringt, mangelt es ihm auf Dauer vor allem an der nötigen Abwechslung. Daran ändern auch die vier verschieden Rassen nichts, da deren Einheiten sich leider kaum voneinander unterscheiden, was das Spiel noch eintöniger macht, als es ohnehin schon ist.

Supremacy - Four Paths To Power
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Tim Richter

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Tim Richter am 28 Apr 2005 @ 21:29
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