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Supreme Commander 2: Review

  Personal Computer 

Der zweite Teil von Supreme Commander wagt einen gewaltigen Spagat. Einerseits versucht man, die Fans des Vorgängers erneut zu fordern, andererseits will man aber auch neue Käuferschichten für sich gewinnen. Dass dieses Vorhaben schwierig ist, wird nicht nur anhand dieser Rezension klar.


Für den Einzelspielermodus stehen euch drei Kampagnen mit jeweils sechs Kapiteln zur Verfügung. Auf Seite der Parteien UEF, Cybrans und Aeon durchlebt ihr die Geschehnisse des Krieges. Die Föderation hat sich aufgelöst, die Illuminati trennen sich von den Aeons, und selbst die kybernetischen Cybrans halten den Friedenszustand ein. Zunächst, sollte man allerdings sagen, denn schon nach kurzer Zeit entbrennt der Krieg wieder, ausgelöst durch einen Angriff abtrünniger Cybrans. Wer darauf gehofft hat, dass die Hintergrundgeschichte zu einem fesselnden Ereignis wird, dürfte enttäuscht sein. Zwar wird mit netten Sequenzen versucht, eure Bindung zu den Charakteren und Parteien zu verstärken, doch sind die Filme letztlich nicht viel mehr als ein etwas schickeres Missions-Briefing.



Kenner des ersten Teils finden sich direkt zurecht, Neulinge dürften Probleme haben, der Handlung zu folgen, zu verwirrend erscheint die Szenerie zu Beginn. Erst nach und nach wird klar, wer hier warum und worum kämpft. Nach einigen Abschnitten entsteht dann ein klareres Bild des Geschehens. Das Spiel kommt deutlich kerniger daher als der Erstling. Denn wenn man bei Supreme Commander etwas kritisieren konnte, dann waren es neben der eher dürftigen Präsentation im Briefing und der Wegfindung vor allem die enorme Menge und Vielfalt an Einheiten. Denn alleine durch diese Grösse fiel der Einstieg ins Spiel unheimlich schwer; Profis hatten allerdings ihre helle Freude an eben jener Ausstattung.

Gas Powered Games ist nun einen Schritt zurückgegangen. Zumindest hinsichtlich der technischen Anforderungen kann man das behaupten. Anders als noch vor drei Jahren benötigt ihr keinen enorm leistungsfähigen PC, um den Titel ruckelfrei und mit voll zugeschalteten Details spielen zu können. Trotz der grossen Vielfalt ähneln sich die Einheiten optisch sehr, und ihr Design verrät auch nicht zwingend, welche Funktion sie haben. Bei den Fahrzeugen der UEF fällt dies noch halbwegs leicht, weil beispielsweise Panzer auch hier Ketten haben. Doch bei den anderen Fraktionen ist es sehr schwer, die Optik der Funktion direkt zuordnen zu können.

Supreme Commander 2
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 14 Apr 2010 @ 19:50
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