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Supreme Ruler 2020: Global Crisis: Review

  Personal Computer 

Manchmal fällt uns das Testen ja sehr einfach. Man nehme zum Beispiel eine typische Erweiterung eines Spiels, welches wir bereits auf Herz und Nieren geprüft haben. Da reicht es doch eigentlich aus, nun auf die Dinge zu achten, die wir seinerzeit kritisiert hatten und fertig ist der Bericht? Klarer Fall von "denkste", zumindest wenn man sich an ein Schwergewicht wie Supreme Ruler 2020: Global Crisis heranwagt.


Auch in der Erweiterung seid ihr als Staatsoberhaupt für das Wohl und Wehe eurer Ländereien verantwortlich. Dabei betrachtet ihr das Geschehen aus einer Satellitenperspektive, könnt jedoch auch näher an eure Einheiten und Städte heranzoomen. Ihr verwaltet so eure militärischen Einheiten als auch die Wirtschaft und das Sozialsystem. Wie ihr an das dafür notwendige Geld gelangt, bleibt euch überlassen. Egal, ob ihr höhere Steuern von euren Bürgern fordert, oder die Wirtschaft zu immer grösserer Blüte gelangen lasst, die Möglichkeiten im Spiel sind ungemein vielfältig.

Grundsätzlich läuft das Spiel in Echtzeit ab, doch ihr könnt das Geschehen auf Wunsch jederzeit pausieren beziehungsweise das Spieltempo euren Wünschen gemäss einstellen. So behaltet ihr dann den Überblick und könnt zum richtigen Zeitpunkt die bestmöglichen Entscheidungen treffen. Es ist auch möglich, sich von der KI helfen zu lassen. Positiv dabei ist, dass ihr stets gewarnt werdet, bevor die KI eine Entscheidung trifft, mit der ihr nicht einverstanden seid. So behaltet ihr stets die Oberhand und seid dennoch alleiniger Entscheidungsträger, selbst mit aktivierten KI-Hilfen.

Im Vergleich zum Hauptspiel hat sich optisch nicht viel getan. Die Veränderungen betreffen vorwiegend das Interface. Einheiten werden nun mit einer entsprechenden Flagge gekennzeichnet, um sie besser identifizieren zu können. Das weiss man im Spielgeschehen sehr zu schätzen, denn die im Hauptspiel verwendeten Farbgebungen sorgten nicht gerade für eine optimale Sicht der Dinge auf den Schlachtfeldern. Zudem positiv anzumerken: ihr könnt die Truppen nun zu ganzen Gruppen verbinden, was die Kontrolle zusätzlich erleichtert. Gleichwohl erscheinen aufeinanderprallende Truppenverbände nach wie vor wie ein Knäuel.

Grafisch enttäuscht das Spiel schon, denn auch wenn man sich mit der Sparoptik rasch anfreunden kann, heutzutage darf auch eine Weltkarte besser aussehen als der farbige Matsch, den man im Spiel geboten bekommt. Furchtbar grelle Farben und kantige Objekte, das darf in der heutigen Zeit gerne auch besser aussehen und dennoch auch auf älteren Rechnern flüssig laufen.

Supreme Ruler 2020: Global Crisis
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 14 Jan 2009 @ 19:14
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