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Sven kommt!: Review

  Personal Computer 

Wolle Rose? Sven, das schwarze Schaf, ist ausgebüchst, um einzulochen. Genauer gesagt sucht Sven nach Liebe bei den weissen Schafen. Die fackeln auch nicht lange und lassen den geilen Bock schneller ran als dem Papst lieb ist.

Immer wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer kommen, ist doch noch mehr aus Hersteller Phenomedia herauszuholen. Nach Sven Bomwollens Erfolg in mehreren Sven-Spielen, kehrt der behaarte Pornostar nun mit verbesserter Dauerwelle auf die Bildschirme zurück. Sven ist wieder da, um zu poppen! Jawoll, Sven poppt mit seinen Artgenossen. Unaufhaltsam. Wem das Spass macht, der bekommt hier billigsten Stoff für seine Sexfantasien. Dieses Mal sogar mit vorgetäuschter 3D-Grafik.

Schwarzer Lockstoff

Mit zehn Tacken seid ihr dabei und dürft per Tastatur Schafe züchten. Die Orgie zieht sich durch dreissig Levels, verteilt auf zwei Schwierigkeitsgrade: fünfzehn für Blümchenpflücker und weitere fünfzehn für Hardcore-Popper. Plus einige wenige Bonusräume. Aber in denen gibt´s nix zu poppen - uninteressant also. Für die Softcores bleibt in der Regel mehr Zeit in den Spielstufen, während auf harter Stufe schneller zur Sache gekommen werden muss, bevor das Ende der Zeit den Durchhänger mit anschliessendem Lebensverlust bedeutet. Was genau dabei zu tun ist, ist schnell erklärt: Sven hüpft in zweidimensionaler Spielumgebung über Plattformen und springt ein weisses Schaf-Weibchen nach dem anderen an. Hat er genug Punkte gesammelt, wird aus einem roten X ein grünes - zumindest das Symbol, was dann den Level-Ausgang markiert.

Mittels Pfeiltasten jagt ihr Sven von links nach rechts, oben und unten, und weicht dabei fiesen Sittenwächtern aus. Wie etwa den Wachhunden. Diese voyeuristischen Tölen sind scheinbar vom ganzen Dauergepoppe selbst schon scharf wie Nachbars Lumpi, denn bei ihnen hängen die Zungen bereits bis runter auf die Plattformen. Eine direkte Konfrontation mit den Kläffern ist nicht zu empfehlen: Derbstes Gerangel, aus Gründen für den Jugendschutz hinter einer Wolke verborgen, deutet auf die Vorliebe für knallharte Sado-Maso-Spiele hin. Zwinger-Clubs ist Sven nicht gewohnt, und so sollte er besser Leine ziehen, bevor er von den Hunden eines seiner Leben beraubt wird.

Manchmal macht auch Wasser Sven das Leben schwer. Erstens ist das gar nicht gut für die Dauerwelle, zweitens steht Sven auf schmutzigen Sex und drittens kann der schwarze Bock nicht schwimmen. Aufpassen also und die Sprünge gut timen. Aber bloss nicht in nahende Bienenschwärme hüpfen. Schmetterlinge im Bauch sind allemal besser als Bienenstiche am Bauch. Eine Berührung mit den Insekten hat also den Lebensverlust zur Folge. Gegen aggressive SM-Hunde und Killerbienen hilft das Einreiben mit Honig. Nein, nicht etwa die eigenen schwarzen Locken, sondern die Plattformen, auf denen Sven sich bewegt und die weissen Bräute wie Huren auf ihn warten. Angreifende Hunde bleiben für einige Sekunden an der klebrigen Masse hängen und Bienen fühlen sich sofort heimisch. Honigtöpfe sackt Sven beim Drüberlaufen ein. Maximal zwei kann er gleichzeitig bei sich tragen. Manche Opfer von Svens Übergriffen stehen hinter geladenen Weidezäunen. Um an die ranzukommen, muss er lediglich einen Hebel in der Nähe umlegen. So einfach ist das. Weitere Features: Fliegenpilze machen Sven langsamer, wohingegen er mit eingeworfener Viagra-Pille doppelt so schnell läuft und rammelt. Auf das Spiel wirken sich diese paar Extras allerdings kaum aus.

Sven kommt!
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Thomas Richter

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Thomas Richter am 15 Sep 2005 @ 19:09
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