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Tactical Commanders: Review

  Personal Computer 


Online-Rollenspiele gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Dark Age of Camelot, Everquest und Shadowbane. Da juckt es kaum noch jemand in den Fingern, wenn ein neuer Titel auf dem Markt erscheint. Mit Tactical Commanders wollen Nexon und Gamigo den hiesigen Markt aufmischen, denn TC stellt das erste deutschsprachige Massivley-Multiplayer-Online-Echtzeit-Strategie-Spiel dar! Ob der Mix aus RTS und Rollenspiel wirklich so gut gelungen ist, wie es der Text auf der Verpackung verspricht, erfahrt ihr in unserer Review.



Story

In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts finden Menschen einen fremdartigen Gegenstand auf der Erde. Wissenschaftler vermuten dahinter eine Art ausserirdischen Transporter. Laborratte Russell befindet sich im Artefakt, als Forscher es aktivieren - mit ungeahnten Folgen: Plötzlich verschwindet alles im Umkreis von 2000 Kilometern und landet auf dem entfernten Planeten Morgana IV. Überlebende des Ereignisses versuchen ihr Schicksal zu akzeptieren. Für sie beginnt ein schier endloser Kampf um die Kontrolle von Ressourcen und Gebieten. Jeder Spieler fängt als Gefreiter in einer von zahlreichen verfeindeten Fraktionen an, erarbeitet sich sozialen Status und kann es schaffen, Heerführer zu werden. Die Spieler haben die Möglichkeit, Armeen spezialisierter Einheiten zu erstellen und gewinnen mit der Zeit wertvolle Erfahrungen. Nur taktisch kluge Kämpfer haben das Zeug zum Helden.

Gameplay

Hat man einen Charakter erstellt und seine Erfahrungspunkte, die man am Anfang des Spiels gutgeschrieben bekommen hat, verteilt, muss man sich zunächst einmal für einen Planeten entscheiden, auf dem man später die Schlachten austragen will. Hat man das Spiel noch nicht registriert und spielt sozusagen die Demo, kann man lediglich auf einen Planeten zugreifen, später im Spiel darf man dann auch auf die anderen Himmelskörper im Sonnensystem übersiedeln. Diese sind dann wesentlich höher technologisiert. Ferner muss man sich für eine der vier verschiedenen Parteien auf dem Planeten entscheiden, man kann dabei immer nur einer Partei gleichzeitig angehören. Gleich danach findet sich der Spieler in der Hauptstadt der jeweiligen Fraktion wieder. Hier bekommt man in einem knappen Tutorial erst einmal die wichtigsten Grundbegriffe des Spiels beigebracht, möchte man sich intensiver mit der Materie beschäftigen, kann man auf ein 68-seitiges Handbuch zurückgreifen, welches zum Glück in gebundener Form dem DVD-Case beiliegt.

Die Hauptstadt selbst ist das Zentrum aller Macht innerhalb der Partei. Hier werden neue Einheiten gebaut und alte Roboter repariert oder einem Upgrade unterzogen. Ferner können hier Neulinge erst einmal gegen weniger gefährliche Aliens antreten, um sich die ersten Sporen zu verdienen.

Hat man schliesslich genug gegen irgendwelche stumpfsinnigen Aliens gekämpft, darf man sich auch mit menschlichen Gegnern messen. Per Tastendruck gelangt man in eine zweidimensionale Strategiekarte, auf der, nach Farben sortiert, die einzelnen Territorien, sowie deren Zugehörigkeit dargestellt werden. Mit einem Rechtsklick auf eine entsprechende Region gelangt man, nach einer kurzen Wartepause, direkt dorthin. Ist diese vom Feind besetzt, dieser aber gerade nicht anwesend, kann man das Gebiet direkt übernehmen. Befinden sich allerdings feindliche Einheiten in dem besagten Gebiet, kommt es zum Kampf. Wie von einem RTS gewohnt, schickt man seine Einheiten schliesslich los, um den Gegner zu vernichten. Dabei müssen währenddessen immer Kontrollpunkte erobert werden, um schliesslich das Gebiet für sich beanspruchen zu können. Während einer Schlacht können einem natürlich auch befreundete Einheiten zur Hilfe eilen.

Praxistest

Bis zu 100.000 Mitspieler dürfen in Tactical Commanders mit- oder gegeneinander antreten. In der Praxis allerdings sieht es ganz anders aus. Im Moment gibt es einfach viel zu wenig Mitspieler, um richtig Spass zu haben. Auf der strategischen Karte braucht man nur ein paar Minuten warten und schon wurde eine Partei fast vollständig vernichtet, die zuvor noch praktisch alle Gebiete besetzt hatte. Es fehlen einfach die Mitspieler, die die eroberten Gebiete verteidigen. So wie es sich im Moment darstellt, ist es lediglich immer ein Hin und Her.

Tactical Commanders
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Admin am 07 Mrz 2005 @ 14:46
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