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Take Command - 2nd Manassas: Review

  Personal Computer 

Dem Amerikanischen Bürgerkrieg wurde in Videospielen bisher kaum Beachtung geschenkt, was wohl auch daran liegt, dass die Schlachten damals noch nicht so spektakulär waren, wie beispielsweise die des Zweiten Weltkriegs. Nichtsdestotrotz haben die Jungs von MadMinute Games den Konflikt zwischen den Nord- und Südstaaten in ihrem neusten Werk wieder aufgegriffen. Take Command: 2nd Manassas nennt sich der Titel, in dem ihr die entscheidenden Schlachten der beiden Parteien noch einmal selbst nachspielen könnt. Das Schicksal Amerikas liegt von nun an also in euren Händen.

In Take Command: 2nd Manassas übernehmt ihr wahlweise die Rolle eines Feldherrn der Nord- oder der Südstaaten. Bevor ihr euch allerdings ins Getümmel stürzt, solltet ihr erst einmal die insgesamt vier gut gemachten Tutorials absolvieren, die euch mit der Steuerung und dem Gameplay vertraut machen. Danach seid ihr langsam, aber sicher bereit für eure erste Schlacht. Hierzu startet ihr am besten ein freies Spiel, in dem ihr die Einstellungen, wie Spiellänge, Seite und Art des Gefechts, selber wählen oder zufällig bestimmen lassen könnt. Alternativ habt ihr auch die Möglichkeit, eigene Szenarios zu erstellen, die ihr dann beispielsweise auch mit anderen Spielern austauschen könnt. Wem das zu aufwendig ist, für den hält das Spiel diverse historische Szenarien aus der zweiten Manassas-Kampagne bereit, in denen ihr die Schlacht von Cedar Mountain, die zweite Manassas-Schlacht und die Schlacht von Chantilly selbst nachspielen könnt.

Erst planen, dann kämpfen

Rein vom Spielprinzip her unterscheidet sich Take Command: 2nd Manassas praktisch nicht von anderen Echtzeit-Strategie-Spielen. Ihr befehligt eure Einheiten wie gewohnt auf einer dreidimensionalen Karte, die ihr beliebig drehen und zoomen könnt. Basenbau oder Ähnliches gibt es dabei jedoch nicht. Ausserdem sind die Einheiten beschränkt auf Kavallerie, Infanterie und Artillerie. Auch Action werdet ihr nur äusserst selten erleben, denn wofür ihr jeweils mit Abstand am meisten Zeit benötigen werdet, ist das Planen der bevorstehenden Schlacht. Das bedeutet, dass ihr versuchen müsst, eure Truppen in eine möglichst günstige Position zu bringen und zwar möglichst bevor der Feind eintrifft. Nur so habt ihr überhaupt eine Chance, die Schlachten zu gewinnen, die meist nicht nur ganz schön lange dauern, sondern auch recht anspruchsvoll sind.

Ganz schön schwierig

Der Hauptgrund, weshalb die Schlachten alles andere als leicht zu bewältigen sind, sind zweifellos die vielen verschiedenen Optionen, die euch als Feldherr zur Verfügung stehen. Vor allem die diversen Formations- und Angriffsbefehle dürften Anfänger zu Beginn doch etwas überfordern. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass euer Feldherr nur innerhalb eines bestimmten Radius Befehle erteilen kann, was zwar durchaus realistisch ist, jedoch auch dazu führt, dass insbesondere grössere Schlachten teilweise recht unübersichtlich und stressig werden, da ihr ja schliesslich nicht an allen Orten gleichzeitig sein könnt. Zusätzlich erschwert wird das Ganze von der ziemlich unkomfortablen Steuerung. So gibt es beispielsweise keinen Auswahlrahmen, mit dem mehrere Truppen gleichzeitig ausgewählt werden könnten. Um einen Trupp zu selektieren, müsst ihr also immer auf dessen Fahne klicken, was ganz schön mühsam ist.

Take Command - 2nd Manassas
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Tim Richter

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Tim Richter am 21 Mai 2006 @ 12:30
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