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Technicus: Review

  Personal Computer 


Lernprogramme für jüngere Spieler waren vor einigen Jahren noch ein Greuel für Computerspieler. Oftmals grafisch veraltet, sorgten zudem belanglose Spielmechaniken und langweilige Geschichten nicht gerade für Begeisterung. So konnte der eigentliche Spielsinn - die spielerische Vermittlung von Lerninhalten - nicht so Recht an die Jugendlichen und Kinder vermittelt werden. Heureka-Klett hat offenbar die Zeichen der Zeit erkannt und veröffentlicht mit Technicus - 10 hours left ein Lern-Adventure, welches die jüngere Generation mit Freude vor dem Rechner halten soll.



Ein seltsamer Schlossherr lässt sich auf einer Insel nieder. Steinreich und ein wenig durchgeknallt soll er sein, sagen zumindest die Einwohner. Womit der gute Mann reich geworden ist, wird nur vermutet. Man munkelt gar, dass er ein grossartiger Erfinder sei, der sich in seiner Genialität suhlt und sich Draufgänger sucht, die sich todesmutig seinen gefahrvollen Fallen auf der Insel stellen, um seinen Geldbeutel per sportlicher Herausforderung ein wenig zu erleichtern. Als Belohnung winkt einiges an Reichtum, denn gefundene Ringe und Juwelen gehen in den Besitz des Meisterdiebes über. Doch einen Haken hat die Herausforderung: wer nicht beim dritten Hahnenschrei des nächsten Morgens wieder die Insel verlässt, fährt angeblich nur noch in einer Holzkiste zum Festland. In der Rolle einer solch abenteuerlustigen Diebin stellt ihr euch den Aufgaben. Ziel des Spiels ist es, so viele wertvolle Ringe zu stehlen wie möglich. Am Ende des Spiels wird euer Highscore angezeigt. Auf Wunsch könnt ihr diesen sogar im Internet veröffentlichen.

Prima Optik ohne Feinschliff

Die Grafik von Technicus überrascht zunächst äusserst positiv. Wunderschöne Hintergründe, detaillierte Charaktere und abwechslungsreiche Farbgebungen sorgen für ein gelungenes Ambiente. Leider sind die Landschaften dennoch optisch zu steril, es ist zu wenig Bewegung auf dem Bildschirm. Zwar sieht man hier und da mal einen Aufzug fahren oder eine Kuh bewegt den Kopf auf der Weide, Wind in den Bäumen oder Wellenbewegungen des Wassers sucht man aber zum Beispiel vergeblich. Dafür entschädigt die Geräuschkulisse andererseits aber enorm. Egal ob Musik im Wirtshaus, ein windiger Turm der Burg oder die murmelnden Geräusche eines Bachs in einem Waldstück, die Sounds passen bestens zu den Örtlichkeiten. Auch Effekte wie das Öffnen von Truhen oder Türen, Schliessgeräusche von mechanischen Rätseln und explodierende Fallen fügen sich nahtlos in den guten Sound ein. Da auch die Gespräche der Charaktere durch professionelle Sprecher umgesetzt wurden, können wir in diesem Bereich zurecht ein Lob spenden.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 14:49
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