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Terrorist Takedown - War in Columbia: Review

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Die Terrorist Takedown-Reihe, in der ihr als US-Soldat aus festen Positionen heraus auf eure Gegner schiesst, hat bisher vor allem durch ihr unterdurchschnittliches Gameplay auf sich aufmerksam gemacht. Für den neuesten Ableger Terrorist Takedown: War in Columbia hat Entwickler City Interactive eigens die Chrome-Engine von Techland lizenziert und präsentiert erstmals einen reinrassigen Ego-Shooter. Ein weiteres Spiel, das die Welt nicht braucht?

Böse Drogenbosse

Das Setting ist der kolumbianische Dschungel, in dem drei Drogenbosse eine mächtige Privatarmee unterhalten. Anstatt nun aber hunderte Marines in die Krisenregion zu entsenden, entscheidet sich die US-Regierung für den erfahrenen Einzelkämpfer Captain Jake Jeffers. Der soll den Feind nun empfindlich schwächen und die drei Bosse ins Jenseits befördern.

Die sechszehn anstehenden Missionen finden grösstenteils in dicht bewachsenen Dschungelgebieten statt. Levels gibt es allerdings weniger, denn viele Locations müssen mehr als einmal betreten beziehungsweise durchquert werden. So gilt es etwa, das Anwesen eines Drogenbosses zu infiltrieren und zu säubern, um es dann in einer späteren Mission als eigenen Stützpunkt nutzen zu können. Und auch die Verbindungswege zwischen einem Start- und Zielpunkt müssen mehr als einmal durchlaufen werden. Ein Flughafen oder ein kleines Dorf ist da schon eine willkommende optische Abwechslung.

Mogelpackung

Unterwegs wird euch manchmal der Eindruck von grossflächigen Arealen mit Alternativwegen vorgegaukelt. In Wahrheit gibt es aber meistens nur einen richtigen Pfad, die anderen werden von unüberwindbaren Gegnernestern bewacht. Und so könnt ihr oft nichts weiter tun, als von einem Wegpunkt zum nächsten zu laufen und unterwegs die vielen feindlichen Soldaten über den Jordan zu schicken, die in der Gegend herumstehen oder herumliegen. Mehr als saudumme Schiessbudenfiguren, deren schlauestes Manöver darin besteht, flink nach links und rechts auszuweichen, dürft ihr sowieso nicht erwarten.

Dabei führen sich die Idioten nicht einmal wie ausgebildete Söldner auf, sondern erwecken eher den Eindruck, als hätten sie noch nie eine Waffe in der Hand gehalten. Selbst wenn ihr nur wenige Schritte von einem feindlichen MG entfernt steht, besteht kaum Gefahr für euer virtuelles Leben. Die Jungs treffen euch nämlich nur selten und wir sprechen hier wohlbemerkt von der höchsten Schwierigkeitsstufe. Nun ja, eigentlich gibt es sowieso nur zwei - leicht und schwer - was aber kaum einen Unterschied macht. Und so kommt es auch, dass ihr ohne Probleme oder Deckungssuche durch die Gegnerreihen rennen und gemütlich einen Widersacher nach dem anderen ausschalten könnt.

Terrorist Takedown - War in Columbia
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Daniel Boll

Terrorist-Takedown---War-in-Columbia


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Daniel Boll am 14 Jun 2006 @ 16:49
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