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The Ball: Review

  Personal Computer 

Wir kennen das ja: Wem wir von dem Beruf des Spiele-Journalisten erzählen, der denkt entweder, dass ein Haufen Kindsköpfe aufs Spielzeugland losgelassen wurde oder dass dieser Berufszweig generell gerne mal eine ruhige Kugel schiebt. Nach langen Jahren unermüdlicher Recherche, Testerei und Berichterstattung haben wir von GBase nun endlich den wahren Kern der Aussage entdeckt. Und "gern mal eine ruhige Kugel schieben" ist in der Tat schon verdammt nah dran! Mit The Ball ist nun eine Modifikation der Baller-Delikatesse Unreal Tournament III in den Verkauf gekommen, die auch für den "Make Something Unreal Contest" ins Rennen ging. Dieser digitale Talentschuppen wird seit einiger Zeit von Unreal-Erfinder Epic und nVidia abgehalten und beschert der Gaming-Community in regelmässigen Abständen Perlen der digitalen Unterhaltung.


Im "Make Something Unreal"-Wettbewerb belegte das schwedische Studio Teotl den zweiten Platz und bekamen prompt einen Deal mit Publisher Tripwire Interactive angeboten. Tripwire hat mit dem Wettbewerb eigene Erfahrungen gesammelt: Sie schickten vor einigen Jahren Red Orchestra ins Rennen, räumten dabei gewaltig ab, brachten ihre Mod als Vollpreis-Titel heraus und gründeten mit Tripwire Interactive ihre eigene Publishing-Firma. Beachtlich, dass die Amerikaner dem Contest treu bleiben und als Quelle für mögliche Veröffentlichung betrachten. Hier merkt man den Pionier-Geist der Gaming-Branche am deutlichsten: Von der Vision, etwas eigenes zu kreieren, über die Schritte zum eigenen Studio bis hin zum Unternehmen, das heute selbst die Geschicke junger Hoffnungsträger lenkt.

Gerollt - und nicht geballert

Als Archäologe steht der Spieler in Mexiko vor einer sensationellen Entdeckung. Es fehlen nur noch wenige Zentimeter bis ihm der Ruhm der Wissenschaft sicher ist. Der Durchbruch erfolgt dann allerdings anders als erwartet: Der Boden gibt nach und schon landet der junge Forscher in einem tiefen Erdloch. Selbst in dieser misslichen Lage hat der Spieler allerdings Glück im Unglück, denn auf diese Weise ist endlich der Zugang zu einer längst versunkenen unterirdischen Stadt gefunden worden, die scheinbar von einer vormexikanischen Kultur errichtet wurde. Doch wie soll er seinen Ruhm geniessen, wenn er sich noch nicht mal aus seinem Gefängnis befreien kann?

The Ball Bild
Die Lösung lässt nicht lange auf sich warten: Eine Metallkugel und eine sonderbare Hammer-Vorrichtung sind der Spielfigur dabei behilflich, die Umgebung zu erforschen, einen Ausgang zu suchen und sie vor allerlei drohenden Gefahren zu schützen. Das Artefakt lässt sich mit der Maus optimal bedienen. Ein Druck auf die linke Maustaste katapultiert den Ball nach vorne, mit dem rechten Button wird die Sphäre zu sich herangezogen, in Position gehalten und vor sich her gerollt. Das Rund erfüllt aber noch viele Funktionen mehr. Es ist Schutz, kann benutzt werden, um höhere Plattformen zu erreichen, oder es dient als Beschwerung, wenn einmal ein Gegenstand von Gewicht benötigt wird.

The Ball
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Martin Weber

The-Ball


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Martin Weber am 03 Jan 2011 @ 13:11
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