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The Da Vinci Code - Sakrileg: Review

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Mit seinem Buch "The Da Vinci Code" hat Dan Brown einen weltweiten Bestseller geschrieben. Das Werk, welches im deutschsprachigen Raum unter dem Titel "Sakrileg" verkauft wurde, hat allerdings auch negative Stimmen hervorgerufen. Nicht zuletzt die Kirche kritisierte das Buch scharf und rief sogar zu einem Boykott sowohl gegen das Buch, als auch gegen den Film auf. Bei all dem kostenlosen Marketing darf natürlich auch die passende Versoftung des Films nicht fehlen. Lest hier also unseren garantiert spoilerfreien Test zu

The Da Vinci Code - Sakrileg

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Ein Symbologe auf Abwegen

Robert Langdon ist kein besonderer Mensch. Er hat keine Superkräfte, wurde nicht von irgendwelchen Spinnen gebissen und auch Kryptonit macht ihm nichts aus. Stattdessen hält der gute Mann sehr wissenschaftliche Vorträge und ist einfach nur verdammt clever. Im Grunde geniesst er ein ganz normales Leben, wie jeder andere Mensch auch. Zwar hatte er bereits mit den Illuminati zu kämpfen, doch die nun vor ihm liegende Aufgabe übertrifft alles bisher Dagewesene. Im Pariser Louvre wird ein Mann getötet und Robert muss antraben. Sehr schnell wird klar, dass es am Tatort nur so vor versteckten Hinweisen wimmelt und die Spuren immer wieder zu Da Vinci führen. Gemeinsam mit der französischen Kryptologin Sophie Neveaux beginnt die spannende Suche nach der vermutlich grössten Verschwörungsgeschichte der Menschheit.

Dan Brown hat es zweifelsohne geschafft, für Aufmerksamkeit zu sorgen. Seine Bücher sind extrem gefragt und selbst Lesemuffel werden zu absoluten Leseratten. Die spannenden Thriller sind zwar lange nicht so real, wie sie es gerne wären, doch Dan Brown versteht es, immer nahe genug an der Realität zu bleiben, um das Ganze glaubhaft herüber zu bringen. In diesem Jahr erschien nun die passende Verfilmung von Sakrileg. Die Besetzung? Absolutes Star-Niveau! Tom Hanks als Robert Langdon, Jean Reno als Bezu Fache, Sir Ian McKellen als Sir Leigh Teabing, Alfred Molina als Bischof Aringarosa, Paul Bettany als Albinomönch Silas und last but not least die bezaubernde Audrey Tautou als Sophie Neveaux hauchen den Figuren im Kino Leben ein.

Verkorkste Protagonisten

Hier passt einfach alles zusammen, mal abgesehen von eventuellen Vor- oder Hasslieben bei den Hauptdarstellern. Mit dem passenden Spiel zum Film standen 2K Games sämtliche Türen offen. Immerhin besitzt das Spiel die offizielle Lizenz. Leider wird es genau hier zum ersten Mal unfein, denn die Lizenz wurde nicht wirklich ausgereizt. Schon beim ersten Anblick der Figuren wird klar: Die Protagonisten im Spiel haben keinerlei Ähnlichkeit mit den Schauspielern im Film. Den Freunden des Streifens wird damit direkt die erste Euphoriebremse vor die Füsse geknallt.

Es dauert auch nicht lange, da präsentiert sich den Spielern bereits die nächste Enttäuschung. Robert Langdon sieht zwar nicht aus wie Tom Hanks, klingt aber immerhin so. Das wäre ja soweit toll, wenn die Aufnahmen anständig durchgeführt worden wären. Es ist geradezu erstaunlich, welch schwache Leistung hier dem Synchronsprecher abverlangt wurde. Leider trifft diese Aussage auch auf alle anderen Figuren im Spiel zu. Man möchte fast meinen, sämtliche Protagonisten seien auf Valium und bereits achtundvierzig Stunden auf den Beinen. So wird es nahezu unmöglich, eine passende Atmosphäre aufzubauen.

The Da Vinci Code - Sakrileg
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 21 Jun 2006 @ 08:04
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