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The History Channel - Great Battles of Rome: Review

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Nach Ancient Wars: Sparta folgt bereits der nächste im Mittelalter angesiedelte Strategie-Titel. Koch Media vertreibt The History Channel: Great Battles of Rome für den deutschsprachigen Raum. Ihr erlebt rund einhundert Schlachten auf Seiten der Römer gegen den Rest der Welt in einer Kombination aus Geschichte, Echtzeit und rundenbasierter Strategie.



Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!

Diesen Satz hören ungeduldige Menschen bestimmt mindestens einmal im Leben. Hätten die Entwickler danach gehandelt, dann wäre vielleicht ein tolles Spiel über das Römische Reich mit seinen vielen Völkern und Kulturen herausgekommen. Immerhin hatte es tausend Jahre Bestand, erstreckte sich auf drei Kontinente und bietet so schier unerschöpfliches Material für einen epischen Titel.

Das Spiel beginnt mit dem Aufstieg Roms und seiner Expansion in Italien und im Mittelmeerraum. Anfänglich setzt ihr euch gegen die Samniten und andere italienische Stämme durch und erobert nach und nach die gesamte Halbinsel für Rom. Das Spielgeschehen orientiert sich nahe an der Geschichte, auch die Punischen Kriege gegen die Handelsrepublik Karthago führt ihr zum Beispiel. Wenn ihr den Titel durchgespielt habt, seid ihr auf jeden Fall Experte für den militärischen Verlauf des Römischen Reiches.

Zu Beginn der Schlachten bestimmt ihr die Aufstellung eurer Truppen ähnlich wie in Warhammer: Mark of Chaos oder Heroes of Might and Magic V. Für die Taktik eurer Truppen definiert ihr zum Beispiel die Grundhaltung wie Sturmangriff oder eine abwartende Haltung. Nach der Taktikausrichtung seht ihr per Kamerafahrt das Territorium, auf dem die Schlacht stattfinden wird, und taktische Positionen wie dichter Wald oder offenes Gelände werden hervorgehoben. Wichtig sind die Stellungen eurer einzelnen Truppengattungen, das Stein-Schere-Papier-Prinzip sollte hier konsequent beachtet werden.

Der Schlachtenverlauf wird entscheidend geprägt durch diese Voreinstellungen, denn während des Gefechts neue Befehle zu erteilen dauert relativ lange und kostet knapp bemessene Befehlspunkte, die sich nur langsam regenerieren. Die Kämpfe dauern oft nur wenige Minuten, denn die Schlachtfelder sind klein und die Anzahl der Truppen überschaubar. Ausserdem flüchten Truppenverbände aus dem Schlachtgeschehen, wenn sie um die Hälfte dezimiert wurden. Schwierigkeitsstufen können nicht eingestellt werden, die ersten zwanzig Gefechte haben so auch für einen echten Neuling eher Trainingscharakter.

Die Missionen sind teilweise mit Zeitlimits und unterschiedlichen Siegmodalitäten versehen, ähneln sich aber doch sehr stark im Ablauf und bieten auf Dauer kaum taktische und spielerische Freiheiten. Der Ausgang der Kämpfe ist dabei meistens vorhersehbar, wenn ihr das Spielprinzip durchschaut habt. Auf einen Nenner gebracht, müsst ihr einfach fleissig die möglichen Truppenverbesserungen mit erworbenem Ruhm und Denare durchführen und die Positionen eurer Truppengattungen klug wählen.

The History Channel - Great Battles of Rome
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Michael Loss

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Michael Loss am 27 Mai 2007 @ 11:53
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