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The I of the Dragon: Review

  Personal Computer 


Drachen sind schon ziemliche coole Fantasy-Wesen. Allerdings sehen wir sie zumeist in der Rolle der bösen Entführer holder Jungfern, als Vieh reissende Bestien und gelegentlich brutzeln sie auch noch den einen oder anderen Ritter mit ihrem gewaltigen Feuerodem oder beissen ihm ganz unverblümt den Kopf ab. Primal Software zeigt euch mit ihrem Werk The I of the Dragon, dass es nach wie vor auch Flugechsen mit einem guten Herzen gibt.



Vor zwei Jahren erschien das Spiel bereits in Russland. Zuxxez sorgte für die Lokalisierung des Titels und veröffentlicht das Spiel nun auch in unseren Breitengraden. Wie bereits beim umstrittenen Titel

Knightshift

, wurde sehr viel Wert auf das Drumherum des eigentlichen Spieles gelegt. Ein aufwendig und schön anzuschauender Spielkarton, zwei Spiel-CDs, ein festes Handbuch mit mehr als 120 Seiten und eine CD mit dem Soundtrack zum Spiel sind schon eine Erwähnung wert und sollten Vorbild für so manch anderen Publisher sein, hier bekommt der Kunde schon etwas für sein Geld geboten. Doch kann auch das Spiel selbst überzeugen?

Nachdem ihr euch im Hauptmenü für einen von drei möglichen Drachen entschieden habt, informiert euch eine Sequenz über die Hintergrundgeschichte des Spiels. Diese ist nicht besonders spektakulär und bietet gewöhnliche Der Held rettet mal wieder alle unter Einsatz seines Lebens-Kost. Ungewöhnlich daran ist letztlich nur die Tatsache, dass ihr eben kein schwertschwingender Ritter, schwer bewaffneter Neuzeit-Soldat oder Zukunfts-Mech seid, sondern ein fliegendes Ungetüm mit Schuppen. Je nachdem, für welchen Drachen ihr euch zu Beginn entschieden habt, stehen euch verschiedene Fertigkeiten zur Verfügung. Der rote Drache Annoth brutzelt seine Gegner zu Asche, der blaue Drache Barroth versteht es bestens, seine Feinde in Eiswürfel zu verwandeln. Richtig übel ist der schwarze Drache Morrogh, der nicht davor zurückschreckt, Tote zurück in das Reich der Lebenden zu holen. Ein wahrer Nekromant unter den Drachen. Unterschiedliche Stärken bei den Flug- und Kampfeigenschaften sorgen dafür, dass sich alle drei Lindwürmer unterschiedlich spielen lassen.

The I of the Dragon

spielt sich prinzipiell wie ein Diablo der Lüfte. Ein Mausklick auf einen Feind lässt euren Drachen attackieren, ein Klick in die Landschaft und euer fliegender Feuerteufel flattert gemütlich hinüber. Der Simulationsaspekt ist äusserst gering, dennoch ist das Fluggefühl mit den Drachen nicht zu verachten. In zwanzig Missionen gilt es unter anderem, Brutstätten und entschlüpfende Monster aufzuspüren und zu vernichten, eine gerade entstehende Stadt bis zu ihrer Fertigstellung zu verteidigen und letztlich die befriedete Provinz zu verlassen, um ein neues Areal vom Übel zu befreien.

The I of the Dragon
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:49
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