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The Incredible Adventures of Van Helsing: Review

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Im Test zu The Incredible Adventures of Van Helsing pfählt der Sohn des berühmten Vampirjägers gleich reihenweise Blasshäute, und schickt sich an, dem Genre-Blutfürsten Diablo höchstselbst die Fangzähne zu ziehen. Damit der ambitionierte Plan aufgeht, liess sich das Independent-Studio Neocore Games von der Konkurrenz inspirieren. Die Entwickler haben neben Knoblauchzehen und Kruzifixen aber auch eigene Ideen im Gepäck. Ob das reicht, um Torchlight II und Konsorten auf die Matte zu schicken, erfahrt ihr im Test.

Wie der Vater so der Sohn

Das Leben eines Vampirs ist wahrlich kein beneidenswertes: Die Gage in heutigen Hollywood-Schmonzetten reicht nicht einmal für eine Blutampulle, statt Angst und Schrecken flimmern schwülstige Romanzgeschichten über die Leinwand, und sobald der Auftritt vorüber ist, wird man zurück nach Transsilvanien verbannt. In den düsteren Wäldern des Fantasy-Reiches ist es aber auch nicht besser, denn im Mondlicht funkeln nicht nur Werwolfaugen, sondern auch die Revolver Van Helsings. Der schnetzelt sich in seinem neuen Abenteuer gleich reihenweise durch sämtliche Sagengestalten, klaubt deren Beute auf und lernt neue Fähigkeiten. Im Kern ist The Incredible Adventures of Van Helsing eine Mischung aus Torchlight und Diablo, verfrachtet das Hack-&-Slay-Genre aber in ein finsteres Steampunk-Szenario.

The Incredible Adventures of Van Helsing Bild
Genrefans erfahren gleich zu Beginn des Spiels einen Dämpfer: Statt unterschiedlicher Charakterklassen steht ausschliesslich der gleichnamige Sohn des Vampirjägers Abraham van Helsing zur Verfügung. Der erhält eines Tages einen Brief aus der osteuropäischen Stadt Borgovia, in der ein wahnsinniger Wissenschaftler mit Horrorkreaturen experimentiert. Die Bewohner werden von gusseisernen Blechsoldaten unterdrückt; auf den pestschwarzen Strassen wimmelt es von mechanischen Drohnen und Spinnenrobotern. Derartige Aufziehspielzeuge gehören zwar nicht zu Van Helsings bevorzugten Opfern, als Vampir- und Dämonenjäger eilt er mit seiner Geisterbegleiterin Katarina Borgovia trotzdem zur Hilfe. Allein, um seinem illustren Vater alle Ehre zu machen.

Bevor es den Klapperhirnen jedoch an den Kragen geht, schnetzeln wir uns zuerst durch Transsilvanien. Dementsprechend begegnen uns in der ersten Spielhälfte die üblichen Verdächtigen: Vampire, Kobolde, Werwölfe und Krähen werden hordenweise zurück ins Jenseits gepustet. Dabei wechseln wir per Tastendruck fliessend vom Nah- in den Fernkampf und passen uns der jeweiligen Situation an. Später ist es möglich, sich auf einen Waffentyp zu spezialisieren. Während Cowboys die Meute aus der Distanz beharken, wagen sich Schwertmeister todesmutig in Krallenreichweite. Komplementär dazu lässt sich auch der Kampfstil von Katarina anpassen. Die Geisterdame verfügt sogar über ein eigenes Inventar und schluckt zur Not selbstständig Heiltränke. Und sollte unser Inventar aus den Nähten platzen, vertickt das Weib genauso wie das Haustier in Torchlight unseren Krempel beim Händler - bequemer geht's kaum.

The Incredible Adventures of Van Helsing
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Mirco Kaempfer

The-Incredible-Adventures-of-Van-Helsing


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Mirco Kaempfer am 08 Jun 2013 @ 09:12
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