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The Kings of the Dark Age: Review

  Personal Computer 

Historische Schlachten in Strategiespielen finden seit dem Verkaufsschlager Age of Empires von Microsoft immer wieder dankbare Käufer. Der Reiz dieser Spiele ist nach wie vor ungebrochen. Viele Spieler lieben es, eine Armee zu erstellen, um sich in taktisch anspruchsvollen Gefechten dem Feind zu stellen. Auch das vom kroatischen Team Cateia Games entwickelte

The Kings of the Dark Age

schlägt in die gleiche Spielspasskerbe und offenbart uns die zeitliche Epoche zwischen den Karolingern und den Ottonen. Kann das Spiel trotz augenscheinlich schwächerer Präsentation gegen die Konkurrenz bestehen?



Gleich zu Beginn des Spiels springt euch ein voller Bildschirm regelrecht schreiend entgegen. Eine mächtige Inventarleiste, die auf Wunsch jedoch weggeklappt werden kann, sowie eine üppige 2D-Landschaft werden euch beim Spielstart geboten. Dabei fällt rasch auf, dass uns das Spiel nicht mit optischen Reizen verführen will. Die verwendete 2D-Grafik könnte glatt tatsächlich aus dem Mittelalter stammen, reicht aber für den strategischen Zweck allemal aus. Viele Details wie Wälder, Wiesen, Felder, kleine Dörfer oder Ruinen sind zu sehen und es macht zunächst viel Freude, sich auf der Karte zu orientieren. Übersichtlich ist die Optik jedoch nicht, da das Auffinden der eigenen Einheiten auf der starren Karte nicht gerade einfach ist.

Doch Strategiefans mit einem Hang zum rundenbasierten Aufbau mag die Präsentation nicht so bedeutsam sein, sofern der spielerische Inhalt zu überzeugen weiss. The Kings of the Dark Age bietet euch viele Aspekte des mittelalterlichen Daseins, insbesondere des alltäglichen Lebens. Eure Bevölkerung arbeitet auf den Feldern und kümmert sich um die Viehaufzucht, um die Nahrungsversorgung sicher zu stellen. Weitere Ressourcen wie Holz, Steine oder Erz werden von tatkräftigen Arbeitern abgebaut und gelagert. Auf Wunsch handelt ihr auch mit den Ressourcen, um Versorgungslöcher schliessen zu können. Weitere Gelder nehmt ihr durch Steuern ein, die eure Bevölkerung entlöhnen muss. Das alles liest sich zunächst wie ein typisches Strategiespiel mit einem Mittelalter-Setting. Die Warenkreisläufe sind logisch nachvollziehbar, die Beherrschung ist jedoch aufgrund der zufällig auftretenden Naturgewalten, wie beispielsweise Überflutungen, oftmals kaum zu schaffen für den Spieler.

The Kings of the Dark Age
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 04 Mai 2005 @ 19:19
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