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The Lord of the Rings - War of the Ring : Review

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Story

Wer hätte noch nicht von den Abenteuern der Gemeinschaft des Ringes, den Gefährten gehört? Aragorn, der grösste Waldläufer seiner Zeit, den man an einigen Orten unter vielen Namen kennt ... der scharfäugige Legolas von den Waldelben ... und Gimli, Gloins Sohn, dessen Herz treu und stark ist. Wer hätte sich nicht schon einmal gefragt, wie es wohl sein mag, erhobenen Schwertes an der Seite von Boromir von Gondor zu stehen oder ehrfürchtig mit anzusehen, wie Gandalf der Graue Feuer auf die Diener Saurons herabbeschwört?

Und was ist mit den Hobbits? Merry und Pippin, die Tapferen ... der getreue Sam Gamdschie, der beste und loyalste Freund in ganz Mittelerde ... und der Ringträger selbst, Frodo Beutlin, dessen Bürge viel, viel schwerer ist, als ein schlichter goldener Ring vermuten liesse. Sie alle werden an eurer Seite kämpfen und sich bemühen die Kräfte des Bösen zurückzuschlagen, die die Vernichtung von Mittelerde anstreben!!

Gameplay

Wer Battle Realms kennt, der kennt auch War of the Ring. So haben die Entwickler rund um Ed del Castillo viele Sachen aus ihrem Erstlingswerk Battle Realms übernommen. Doch wer nun meint, dass War of the Ring lediglich ein Battle Realms mit HdR Lizenz ist, der irrt, denn der Ringkrieg besticht mit vielen interessanten Details!

Im Grunde genommen beginnt eigentlich jede Mission gleich. Zuerst gibt es per InGame-Grafik ein kurzes Briefing, damit der Spieler auch weiss, was zu tun ist. Gleich danach findet man sich bereits entweder in einer Schlacht wieder, oder aber muss ein Basislager errichten, damit man den anrückenden Gegnerhorden Paroli bieten kann. Für Einsteiger in dieses Genre haben sich die Entwickler ein ziemlich lustiges Tutorial ausgedacht, in welchem einem erste Schritte der Kameraführung, dem Basenbau und dem Kampf beigebracht werden. Erklärt wird das Tutorial von einem Elb und einem Zwerg ? beide können sich natürlich nicht sonderlich ausstehen.

Für eine gewonnene Mission ist es erst einmal wichtig, eine vernünftig funktionierende Basis aus dem Boden zu stampfen. Dazu braucht es zunächst ein paar Arbeiter, die ein Haupthaus errichten. Dort können weitere Arbeiter rekrutiert, oder aber auch Rohstoffe abgeliefert werden. Von letzterem gibt es in War of the Ring gleich zwei Sorten: Eisen und Nahrung in Form von Wasser und Getreide. Das Eisen wird schlicht und ergreifend - wer ahnt es nicht - in Minen durch Arbeiter gefördert, dabei arbeitet eine Mine besonders effektiv, sobald drei Arbeiter sich der Minenarbeit annehmen. Ebenfalls wichtig ist der Anbau von Weizen, doch eine Farm bzw. Mühle kann nicht überall gebaut werden, diese kann lediglich nur auf Brunnen aufgebaut werden, die überall in einer Map verteilt sind.



Im Auge sollte man auch die Bevölkerungsanzeige behalten, so kann man immer nur ein bestimmtes Limit an neuen Einheiten rekrutieren. Erst durch den Bau von Wohnungen kann man dieses Limit erhöhen. Und so wächst die kleine Siedlung weiter und weiter, bis irgendwann einmal eine richtige kleine Stadt entsteht. So haben neben der Festung, eine Mühle, eine Schmiede, die Zwergenhalle, ein Waldläuferposten und zahlreiche andere Gebäude den Weg in das Spiel gefunden. Doch auch auf der ?bösen? Seite haben die Entwickler wichtige Gebäude, wie z.B. den Goblinbau, das Schlachthaus oder die Brutgrube nicht vergessen. Doch die Mannen von Sauron, die der Spieler in einer eigenen Kampagne selbst spielen darf, dürfen sich nicht überall ausbreiten. So muss, wenn man ein neues Gebäude errichten will, das Land erst verseucht werden. Dies geschieht durch den Bau von Streitposten, die Gift in die Erde leiten.

Durch den Bau von bestimmten Einrichtungen, kann man auch Kampfeinheiten rekrutieren, die natürlich im Kampf gegen die gute oder böse Seite unverzichtbar sind. Zu Beginn einer jeden Partie kann man immer nur einige Grundeinheiten anwerben, Upgrades und sonstige Verbesserung können nur in der Schmiede oder anderen, wichtigen Gebäuden erforscht werden. Auch diese Forschung verschlingt Erz und Nahrung, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen!

So kämpfen an Saurons Seite die aus den Büchern und Filmen bekannten Orkbogenschützen, die Goblin-Sklavenführer, Ork-Schlitzer, Wrag-Reiter, Ringgeister Uruk-hais uvm. Doch auch die gute Seite kann einige fähige Männer rekrutieren. Neben Schwertkämpfern gibt es Zwerge mit dicken Hämmern, Rohan-Reiter, Waldläufer, Beorninger, Elben-Bogenschützen und auch die Huorn sind mit von der Partie.

Neben diesen ?Standard? Einheiten gibt es pro Seite auch noch eine Handvoll Helden mit speziellen Fähigkeiten. So kann sich Frodo mit Hilfe des Ringes unsichtbar machen und sich vor Feinden verstecken, Gandalf hat einige Zaubersprüche parat, sein passendes Gegenstück ist natürlich Saruman, den man ebenfalls befehligen kann.

Für jede getötete Einheit bekommt man Punkte gutgeschrieben, die man zusammengezählt gegen Zaubersprüche eintauschen kann. Die Macht dieser Sprüche sollte besser nicht unterschätzt werden. So kann man auf den Zauberspruch Erblindung, Ent-Erschaffung, Heckentod oder andere geheimnisvolle Zauber zurückgreifen.

War of the Ring ist in zwei Kampagnen eingeteilt. Auf der einen Seite spielt man die guten Vertreter Mittelerdes, auf der anderen Seite übernehmt ihr die Kontrolle der Truppen von Sauron und muss ganz Mittelerde unterjochen. Die beiden Kampagnen sind nicht ganz linear aufgebaut. So kann man immer entscheiden, welche Mission man als nächstes annehmen möchte, dennoch läuft es am Ende darauf hinaus, dass man alle Missionen lösen muss, um das Spiel erfolgreich abzuschliessen. Ferner gibt es noch einen Geplänkelmodus und einen entsprechenden Multiplayer Modus über LAN oder aber Gamespy, dieser bietet sämtliche Funktionen, die bereits in jedem RTS-Game Standard sind.

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Admin am 06 Mrz 2005 @ 19:46
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