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The Lost Chronicles of Zerzura: Review

  Personal Computer 

Cranberry Productions hat sich speziell durch die beiden guten Black Mirror-Nachfolger, aber auch durch das unterhaltsame Spiel Mata Hari einen guten Namen machen können. Eigentlich traurig, dass mit The Lost Chronicles of Zerzura wahrscheinlich bereits das letzte Adventure der Hannoveraner unter die Leute kommt. Immerhin: Zum Abschluss gelingt ihnen ein künstlerisch wertvolles und spannend erzähltes Abenteuer, welches sich Freunde des Genres nicht entgehen lassen sollten.

Die Renaissance: Erfinder leben gefährlich!

In der Zeit der spanischen Inquisition war es durchaus gefährlich, wenn man sich mit Dingen beschäftigte, die technischen Fortschritt bringen sollten. Erfindungen wurden kritisch beäugt, und so manche geistreiche Idee landete auf dem Scheiterhaufen, weil es der Kirche missfiel. Auch die beiden Brüder Ramon und Feodor leben in diesen Zeiten durchaus gefährlich. Während sich der eine mit mysteriösen Artefakten beschäftigt, arbeitet Feodor an einem Fluggerät. Der Geldgeber ist bereits ungeduldig, und so liegt es an euch, die wundersame Maschine endlich zum Fliegen zu bringen.

Vor den Toren Barcelonas demonstrieren wir unserem Geldgeber den Status der Entwicklung. Doch das Experiment misslingt, und unser Bruder stürzt die Klippe hinunter, als das Fluggerät in der Krone eines Baumes hängenbleibt. Er kann sich aber auf einem Ast sitzend retten. Los geht's mit der Knobelarbeit. Den Bruder mittels einer selbst gebauten Strickleiter wieder nach oben befördern, das Fluggerät sicherstellen, und dann geht es ab in die Werkstatt, um nun endlich dafür zu sorgen, dass unser Geldgeber noch mit einem anderen Fluggerät begeistert werden kann.

The Lost Chronicles of Zerzura Bild
Dafür kreiert ihr an einem Reissbrett das flugtaugliche Gerät, bevor ihr euch daran macht, die entsprechenden Baumaterialien in typischer Adventure-Manier heranzuschaffen. Als Erfinder ist Feodor geschickt, wenn es darum geht, Objekte miteinander zu kombinieren, und so fällt es euch anfänglich noch leicht, an die notwendigen Materialien zu gelangen. Hin und wieder baut Feodor auch Gegenstände wieder auseinander, um sie nochmals für andere Projekte zu verwenden. Objekte könnt ihr direkt aus der Spielumgebung auf andere ziehen, was den Umweg über das Inventar erspart. Ohnehin bleibt euer Rucksack erfreulich schlank, da ständig Gegenstände aussortiert respektive genutzt werden. Dennoch kommt es vor, dass ihr Objekte einsackt, deren Verwendung sich erst viel später ergibt. Das kann, muss aber nicht zwingend für Verwirrung sorgen.

Besonders gut gelungen ist den Entwicklern die Integration der Rätsel in die Umgebungen und in die Handlung. Allerdings bleibt der Schwierigkeitsgrad auf eher leichtem Niveau - zumindest für erfahrene Abenteurer. Aufgrund der Logik, mit der sich nahezu alle Aufgaben nachvollziehbar lösen lassen, entfällt das Um-die-Ecke-Denken zumeist. Zudem haben die Entwickler Hilfsfunktionen integriert, mit denen ihr euch im Spiel kaum einmal verrennen könnt.

The Lost Chronicles of Zerzura
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Birgit Grunow

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Birgit Grunow am 15 Feb 2012 @ 11:41
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